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Kirchengemeinde fordert Erhalt der Referentinnenstelle in Rodenberg

Katholiken sammeln Unterschriften

Bad Nenndorf/Rodenberg (nah). In der katholischen Kirchengemeinde Maria vom Heiligen Rosenkranz richtet sich neuer Protest gegen das Bischöfliche Generalvikariat in Hildesheim. Nach den Gottesdiensten am Sonntag füllten sich lange Unterschriftslisten.

Die Christen wollen damit für den Verbleib der hauptamtlichen Gemeindereferentin Christa Niepötter kämpfen. Ihre Stelle soll gestrichen werden. Die Versetzung der Mitarbeiterin könnte jedoch schon rasch erfolgen. Bereits seit Monaten ist die Gemeinde aufgeschreckt: Das Lauenauer Gotteshaus soll geschlossen werden, am Rodenberger Gebäude würde eine fällige große Reparatur nicht mehr aus der Bistumskasse finanziert. "Aber es geht doch nicht um Zahlen, sondern um Menschen", kommentierte Pfarrer Adalbert Bonk im Gottesdienst in der Lauenauer St.- Markus-Kirche am Sonntag und begrüßte die inzwischen vom Pfarrgemeinderat initiierte Unterschriftensammlung. Dessen für Rodenberg zuständiger Vorsitzender Reiner Niedenzu betonte unter dem Beifall der Gläubigen: "Wir wollen nicht tatenlos zusehen, was Hildesheim hier macht." Flankierende Hilfe erfährt er dabei von den beidenevangelischen Rodenberger Gemeinden. Diese wollen sich ebenfalls mit Schreiben an die bischöfliche Verwaltung wenden.

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