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Kastning will nach Bückeburg

Bergkirchen/Bückeburg (to). Pastor Wieland Kastning zieht's aus Bergkirchen fort. Der Geistliche hat sich auf die Pfarrstelle II in Bückeburg beworben, die durch den Vorruhestand des Amtsinhabers Ingo Röder im Sommer dieses Jahres frei wird. Inzwischen weiß Kastning die Mehrheit des Bückeburger Gemeindekirchenrates hinter sich.

Wieland Kastning

Bestätigen will Josef Kalkusch, Pressesprecher der Landeskirche Schaumburg-Lippe, Kastnings Wechsel nach Bückeburg nicht: "Das Wahlverfahren kommt erst in diesen Tagen formal und rechtlich zum Abschluss." Derselben Sprachregelung bedient sich auch Kastning, ergänzt diese aber mit dem Hinweis: "Ich habe die Mehrheit der Stimmen des Gemeindekirchenrates bekommen." Das allein langt indes noch nicht, um mit dem freiwerdenden Amt betraut zu werden, doch das Votum aus Bückeburg zu seinen Gunsten hat Kastning an seiner bisherigen Wirkungsstätte Bergkirchen bereits öffentlich gemacht. Wie nach dem Weggang Kastnings mit dessen Aufgaben in der Kirchengemeinde verfahren werden könnte, ist offen. Auf die Frage antwortete Kalkusch für die Landeskirche: "Die Überlegungen sind noch nicht abgeschlossen." Zwar lautet die Sprachregelung der Landeskirche "in diesen Tagen", doch ist dem Vernehmen nachmit der Entscheidung in kürzester Frist zu rechnen.

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