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Schaumburger Feuerwehren helfen beim Einsatz gegen Hochwasser / 130 Mann vor Ort

Kampf mit Sandsäcken gegen die Fluten

Landkreis (jth/rc). Seit gestern Morgen helfen auch etwa 130 Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren aus Schaumburg beim Hochwassereinsatz im Landkreis Hildesheim. Montagmorgen gegen 5 Uhr kam die Anforderung der Polizeidirektion Göttingen über eine Kreisfeuerwehrbereitschaft aus Schaumburg zur Unterstützung beim Hochwassereinsatz.

Schaumburger Feuerwehrleute sichern die Ortschaften Klein Düngen

Die Schaumburger Einsatzkräfte unterstützen in der Gemeinde Bad Salzdetfurth in der Ortschaft Klein Düngen sowie in Höckel und sichern die Sandsackdämme und bauen diese weiter aus. Der Deich der Innerste war bereits am Sonntag gebrochen und die Felder liefen voll, auch die Ortschaft Klein Dünkel drohte in den Fluten zu versinken. Die Verbindungsstraße zwischen den beiden Ortschaften war selbst für die Feuerwehrfahrzeuge nicht mehr befahrbar. Mit etwa 25 Fahrzeugen, darunter auch eine Feldküche zur Verpflegung der Einsatzkräfte, rückten die Schaumburger in Klein Düngen an und wurden dort freundlich empfangen. Die Einwohner waren über die schnelle Hilfe der auswärtigen Feuerwehren sehr froh und unterstützten diese wo sie nur konnten. Die Schaumburger lösten dort Einsatzkräfte aus Hannover ab, die bereits seit Sonntag im Einsatz waren. Bereitschaftsführer Dirk Hahne aus Bückeburg war mit dem Engagement der freiwilligen Kräfte sehr zufrieden, "Es haben hier alle sehr gut zusammengearbeitet, es war für viele Feuerwehrleute nicht einfach in der kurzen Zeit mit ihrem Arbeitgeber das zweitägige Fernbleiben abzustimmen, aber es hat bei den meisten funktioniert. Wir haben gezeigt, das wir innerhalbsehr kurzer Zeit auch in anderen Landkreisen unterstützen können", so Hahne. Die Helfer der Feuerwehr Rinteln, die sonst mit zum Zug Süd gehören, blieben aufgrund ihrer eigenen Hochwasserlage zu Hause Ort. "Wir hatten keine Probleme, genügend Feuerwehrleute aus Bückeburg, Obernkirchen, den Samtgemeinden Eilsen und Nienstädt sowie dem Auetal zu finden", sagte Hahne kurz vor dem Aufbruch. Gestern Nachmittag entspannte sich vor Ort die Lage leicht, für den Abend und die Nacht wurden aber neue Regenfälle angekündigt.

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