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Nachdenkliche und amüsante Töne bei der Bückeburger SoVD-Weihnachtsfeier

Kampf für soziale Gerechtigkeit geht weiter

Bückeburg (bus). Ehrungen langjähriger Mitglieder, gemeinsam gesungene Lieder und eine amüsante Sketchaufführung sind die Erfolgsgaranten der Weihnachtsfeier der Ortsgruppe Bückeburg des Soz ialverbandes Deutschland (SoVD) gewesen. Vorsitzender Wolfgang Adam und dessen Stellvertreterin Helga Bartmann freuten sich, in der Gaststätte Fenkner außer zahlreichen Mitgliedern auch Bürgermeister Reiner Brombach und den SoVD-Kreisvorsitzenden Helmut Laux begrüßen zu können.

Reiner Brombach (v. li.), Wolfgang Adam, Helga Boll (10 Jahre),

Brombach nannte den Sozialverband in einem Grußwort einen "starken Partner bei Beratungen in allen sozialen Angelegenheiten" und lobte das vielfältige Engagement der Bückeburger Gruppe. Laux rief die weit zurückreichende Tradition des SoVD in Erinnerung; viele Ortsverbände feierten im bevorstehenden Jahr ihr 90-jähriges Bestehen. Trotzdem gehe der Kampf für soziale Gerechtigkeit weiter. Der Kreisvorsitzende: "Alle Kürzungen und Erniedrigungen und halbherzigen Reformen nützen uns nichts. Viele bangen um Lohn und benötigen Geld vom Staat zum Überleben." Als langjährige Mitglieder wurden Helga Boll (zehn Jahre) und Gertrud Munkelt (60 Jahre) ausgezeichnet. Im anschließend von Helga Bartmann und Norbert Franke aufgeführten Sketch überwogen die amüsanten Seiten des Lebens. Bartmann (als pichelnde Putzfrau) und Franke (als wuseliger Hausmeister) nahmen insbesondere das Fremdwörterunwesen auf die Schippe. Textprobe: Putzfrau: Wir haben das Arbeiten nicht mehr nötig, ich war nämlich beim Chronologen, der hat mir mein Mikroskop gestellt. Hausmeister: Das heißt nicht Mikroskop sondern Horoskop. Putzfrau: Ist doch egal. Der Horoskopologe sagte mir... Hausmeister: ...sie meinen Astrologe! Putzfrau: Ach Hausmeisterchen, nun trinken sie doch erstmal einen."

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