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Und überall duftet es nach Gewürzen

Juwel am Hohen Atlas: Marrakesch macht glücklich

Marrakesch / Rabat. Trips haben Robert Plant und Jimmy Page, Kreativköpfe der einstigen Rockband Led Zeppelin, öfter durchlebt, als es ihnen lieb war. Aber nicht alle ihrer verschlungenen Wege führten über Heroin und Kokain ins Reich der Träume, nein, es waren auch ganz normale Reisen in fremde Städte und Länder dabei – zum Beispiel nach Marrakesch in Marokko. 1975 waren Page und Plant das erste Mal dort, 20 Jahre später nahmen sie mit einem marokkanischen Ensemble einige Stücke für ihr Album „No Quarter“ auf. Da waren Naima, Hafida und Abdeslam noch nicht einmal geboren.

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Autor:

Jean LeGrand

Die Rockmusiker und die Kinder haben eine Gemeinsamkeit: Sie sind verzaubert worden von der Stadt am Fuße des Hohen Atlas, und dieser Zauber hält für ewig, bei Besuchern wie Page und Plant sowie bei denen, die hier geboren sind. Naima, Hafida und Abdeslam sind jetzt elf Jahre alt, und wenn ihre Väter auf dem Markt von Mellah im Herzen des jüdischen Viertels im südlichen Teil der Medina mit Gewürzen handeln, dann flitzen sie um die Marktstände, spielen fangen und gehen auf Entdeckungsreisen durch ihre Heimatstadt, jenes nordafrikanische Juwel, das auf Künstler, Reisende und Touristen großen Eindruck macht.

Marrakesch ist ein Wort aus der Sprache der Berber und bedeutet wohl „Das Land Gottes“. Hauptattraktion der Stadt ist die Djemaa el Fna, der weltberühmte mittelalterliche Markt- und Henkersplatz, heute ein lebendiger Ort orientalischer Geschichtenerzähler, Schlangenbeschwörer und Gaukler. Wenn es dunkel wird über der Stadt, dann werden hier die Feuer der Fröhlichkeit entzündet. Für tagsüber gibt es ja auch zahlreiche andere Ziele zu entdecken, zum Beispiel die Koutoubia-Moschee aus dem Jahre 1162, der Kasbah aus dem 12. Jahrhundert oder der Ben-Jusuf-Medersa aus dem 14. Jahrhundert.

Überall begleitet der Duft von Gewürzen, Jasmin, Pfefferminz und frischgebackenem Brot den Reisenden auf Straßen und in Gassen. Und wer sich zu Tee oder Mokka in einem der Cafés, zum Beispiel im El-Badi an der Rue Fatima-Zohra, niederlässt, um bewusst innezuhalten in diesem Gewusel aus Handel und Kultur, wird viel Gastfreundschaft erfahren. Und übrigens: Die Suche nach einem perfekten Couscous ist in Marrakesch zu Ende. Besser kann man es nicht zubereiten.

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Unter der Sonne Marokkos: Marrakesch heißt übersetzt aus der Spr
  • Unter der Sonne Marokkos: Marrakesch heißt übersetzt aus der Sprache der Berber „Das Wort Gottes“. Fotos: tsmedialog Reisen Bielefeld

Eine Leserreise von Dewezet und Pyrmonter Nachrichten führt vom 8. bis 15. April kommenden Jahres zu den Königsstädten Marokkos. Im Reisepreis pro Person ab 999 Euro enthalten sind unter anderem Hin- und Rückflug nach Agadir, 7 Übernachtungen mit Halbpension in 4-Sterne-Hotels und Transfers zu den Städten Casablanca, Marrakesch, Meknes und Fes.

Mehr Informationen zu dieser und anderen Reisen sowie Buchungen gibt es in den Geschäftsstellen von Dewezet (Osterstraße 15, Hameln) und Pyrmonter Nachrichten (Rathausplatz 1, Bad Pyrmont) sowie unter der -Hotline 0 51 51 / 200-555.

Weißes Tuch und weiße Stadt am Meer: Casablanca liegt ebenfalls auf der Reiseroute der Leserreise von Dewezet und Pyrmonter Nachrichten.

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