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Porträt

Jutta Ditfurth: Kampfeslustige Linke der alten Schule

Frankfurt/Main (dpa) - Immer dann, wenn die Talkshows eine kampfeslustige Linke alter Schule brauchen, wird häufig Jutta Ditfurth eingeladen. Die Sachbuchautorin, Tochter des Wissenschaftsjournalisten Hoimar von Ditfurth, sieht sich als eigentliche Hüterin der linken Ideen von Ökologie und Pazifismus.

Besänftigende Gese: Moderatorin Sandra Maischberger und Jutta Ditfurth. Foto: Melanie Grande/WDR

Die eloquente 65-Jährige aus Frankfurt gehörte zu den Mitbegründern der Grünen und war mehrere Jahre deren Bundessprecherin. In der Partei rieb sie sich gerne mit dem ebenfalls aus Frankfurt kommenden Ober-Realo und späteren Außenminister Joschka Fischer. 1991 verließ die unbeugsame Ditfurth, die in ihrem Leben so ziemlich jeden politischen Gegner vor den Kopf gestoßen hat, die Grünen wegen deren angeblicher «Rechtsentwicklung».

Mit der von ihr Anfang der 1990er-Jahre gegründeten «ÖkoLinx-Antirassistischen Liste» ist sie seit vielen Jahren im Frankfurter Stadtparlament vertreten. Es gibt dort keine Sperrklausel. Zwei Sitze errang die Splitterpartei im vergangenen Jahr - sie werden von Ditfurth und ihrem langjährigen Lebensgefährten und politischen Wegbegleiter Manfred Zieran eingenommen.

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