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Junge Hebamme aus Groß Berkel hilft in Afrika

Groß Berkelerin Stephanie Wempe ist in Afrika nicht nur als Hebamme tätig, sondern berät die Einheimischen auch über Impfungen. Fotos: pr

Groß Berkel (sbr). „Hilfe hat Grenzen“, diese Erfahrung hat Stephanie Wempe während ihres fünfmonatigen Aufenthalts in Äthopien machen müssen. Die Hebamme war in den afrikanischen Gereist, um dort zu helfen.

Auf Geburten am laufenden Band hatte sich die junge Hebamme eingestellt. Am Ende erblickten lediglich drei Kinder mit ihrer Hilfe das Licht der Welt, aber die Groß Berkelerin konnte trotzdem jede Menge neue Berufserfahrung sammeln.

Nach zwanzig Wochen Aufenthalt in einer Klinik in Äthiopien kehrt Stephanie Wempe nun in den sterilen deutschen Krankenhausalltag zurück. Die Dankbarkeit, das Vertrauen und die Gelassenheit der afrikanischen Menschen wird die 23-Jährige in ihrem Beruf als examinierte Hebamme zukünftig sicher vermissen – die hygienischen Bedingungen, unter denen in dem Binnenstaat im Nordosten Afrikas Kinder zur Welt gebracht werden müssen, sicher nicht. „In Äthiopien setzen die Menschen ihr ganzes Vertrauen in die vorhandene medizinische Versorgung. Sie wissen, dass alle ihr Bestes geben, und sollte einmal etwas schief gehen, liegt das in der Natur der Sache oder in Gottes Händen“, weiß die Groß Berkelerin zu berichten.

Von ihren Eindrücken und den Zuständen in dem afrikanischen Staat, berichtet Stephanie Wempe in der Dewezet.

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