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Unterlagen an die Jugendbürgermeister

Jugendparlament soll jetzt besser versorgt werden

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Verwaltung hat prompt auf die Beschwerden des Jugendparlaments reagiert und ein Gespräch mit Jugendbürgermeister Daniel Devriel geführt. In Zukunft sollen Devriel und dessen Stellvertreterin Isabell Michaelis die kompletten Unterlagen erhalten.

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Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn und dessen Kollegin Sandra Babin von der Samtgemeindeverwaltung haben sich die Klagen vom Jugendparlament zu Herzen genommen. Nach Devriels Meinung, seien die politischen Entscheidungen weitgehend an dem Jugendgremium vorbei gegangen (wir berichteten). Die Verwaltung hat nun ein Gespräch mit dem Jugendbürgermeister geführt und wird die Zusammenarbeit verbessern. "Devriel wird jetzt alle Einladungen bekommen und auch die Protokolle aus den Sitzungen, damit er einenÜberblick hat", sagt Wehrhahn, "auch seine Stellvertreterin Isabell Michaelis bekommt alle Unterlagen." So sollen die Jugendbürgermeister den Überblick über die relevanten Sitzungen und alle Ergebnisse bekommen. Wenn die als Beisitzer fungierenden Mitglieder des Jugendparlaments an den politischen Sitzungen nicht teilnehmen könnten, wüssten Devriel und Michaelis wenigstens bescheid. Sie erfahren so alle Termine und können notfalls Ersatzleute besorgen. Falls eine Teilnahme nicht möglich sei, ist aus den Protokollen ersichtlich, welche Themen behandelt wurden. "Wir haben ihm auch gesagt, dass er uns jederzeit anrufen kann", sagt Wehrhahn, der nicht den Eindruck erwecken möchte, die Verwaltung lasse die Parlamentarier "am langen Arm verhungern". "Dafür habe ich mir die Arbeit nicht gemacht und eine Wahl organisiert", sagt Wehrhahn. Deshalb liege ihm etwas daran, dass die Zusammenarbeit in Zukunft besser klappt. Wehrhahn hat Devriel auch mit Informationen aus dem Jugendausschuss des Samtgemeinderats versorgt und ihm den CDU-Antrag zur Jugendpflege in der Samtgemeinde gegeben. Zu dem Ausschuss war der Beisitzer aus dem Jugendparlament nicht erschienen. Das Gremium hatte beschlossen, dass sich das Jugendparlament mit dem Thema Jugendarbeit auf Gemeinde- und Samtgemeindeebene befassen solle, um dessen Meinung dazu zu erfahren. Im Gegenzug erwartet die Verwaltung nun auch, dass sieüber die Entwicklungen im Jugendparlament informiert wird. "Damit dessen Beschlüsse auch Zugang zu den Fachausschüssen finden", erklärt Wehrhahn. Dem Hauptamtsleiter ist klar geworden, dass das junge Parlament doch noch ein wenig Hilfe auf seinem Kurs braucht. Die kommunalpolitischen Gepflogenheiten muss der Nachwuchs erst durchschauen. Das Gespräch mit Devriel wertet Wehrhahn deshalb als sehr positiv. Zukünftig werde der Austausch mit dem Jugendparlament besser klappen, ist er sich sicher.

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