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Stadtbrandmeisterwechsel von Johannes Malsch zu Dirk Hahne

Johannes Malsch: Ein Leben für die Feuerwehr, das seinesgleichen sucht

Bückeburg (bus). Gleich vier Alarmeinsätze haben am Freitag den Wechsel an der Spitze der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg beeinträchtigt (wir berichteten). Dennoch ging die mit ein wenig Verspätung begonnene Stabübergabe des Stadtbrandmeisters von Johannes Malsch an Dirk Hahne reibungslos über die Bühne. "Die Kameraden haben alles in den Griff bekommen", sagte Bürgermeister Reiner Brombach unter dem Applaus der in der Feuerwache an der Röntgenstraße versammelten Festgesellschaft.

Johannes Malsch (Mitte) wird als Stadtbrandmeister verabschiedet

Brombach wertete die Begleitumstände der Feier, "als ob uns jemand zeigen wollte, wie sehr wir die Feuerwehr benötigen". Die Kameraden setzten ehrenamtlich Gesundheit und Leben aufs Spiel, um unser aller Eigentum und Leben zu sichern, unterstrich der Bürgermeister. In diesem Kreis komme Malsch eine ganz besondere Rolle zu. Derscheidende Stadtbrandmeister habe in 37 Dienstjahren "an allen Stellen bewiesen, dass er der richtige Mann am richtigen Ort" gewesen sei. Brombach: "Johannes Malsch hat ein Leben für die Feuerwehr gelebt, das seinesgleichen sucht." Der Bürgermeister brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass mit Dirk Hahne das Stadtbrandmeister-Zepter an einen gestandenen Mann weitergereicht werden könne. Der bisherige Stellvertreter Malschs habe "diverse Funktionen mit Bravour erfüllt". Und auch der neue "Vize" Günther Grinke verfüge über umfassendes Wissen und umfassende Fähigkeiten. "Wir sind für die Zukunft gut aufgestellt", betonte Brombach. Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote würdigte - "lieber Hannes" - Malsch als Kameraden von hoher Kompetenz und Zuverlässigkeit. Stadtjugendbrandmeister Maic Schillack erinnerte an die Verdienste Malschs um die Partnerschaften mit dem Feuerwehrnachwuchs aus Sablé und Nieuwerkerk. Hahne stellte heraus, dass sein Vorgänger "Ämter mitLeben erfüllt" habe. "Er genießt meine uneingeschränkte Hochachtung." Die Versammlung unterstrich die Worte der Redner, indem sie den zwischenzeitlich vom Bürgermeister zum Ehrenbrandmeister ernannten Ex-Stadtbrandmeister mit stehenden Ovationen verabschiedete.

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