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300 Besucher beim 5. Kleinenbremer "Treffen unter dem Weihnachtsbaum''

Jetzt noch ein bisschen Schnee - und der Abend wäre perfekt gewesen

Kleinenbremen (ly). Jetzt noch ein bisschen Schnee - und der Abend wäre perfekt gewesen. "Man kann nicht alles haben", sagt Fritz He ine. Mit dem "Treffen unter dem Weihnachtsbaum'' war der Vorsitzende der Kleinenbremer Dorfgemeinschaft trotzdem sehr zufrieden.

Guter Ton: Mit weihnachtlichen Stücken stimmt der Posaunenchor a

Knapp 300 Besucher hatte die familiäre Atmosphäre nach einer Schätzung Heines auf den Dorfplatz an der Kirche gelockt. Mit weihnachtlichen Liedern und Musikstücken stimmten Posaunenchor, der neue Chor der Grundschule sowie Mitglieder der Männergesangvereins aufs Fest ein, wobei Letztere sich unters Publikum mischten, um zum Mitsingen zu animieren. Ausschank und Kuchenbüfett übernahm die Schule, am Stand des Kindergartens gab es dampfende Waffeln und Brezeln. Im jährlichen Wechsel wird dafür jeweils eine der beiden Einrichtungen mit einer Spende aus dem Erlös bedacht. Vergangenes Jahr hatte der Kindergarten 333 Euro bekommen. Selbstverständlich kam auch diesmal der Nikolaus, dem die Dorfgemeinschaft zur Bescherung der Kleinen nach einem Laternenumzug 80 Tüten mit auf den Weg gegeben hat. Und natürlich durfte das Dorftheater "Spektakulär, Spektakulär" ebenfalls nicht fehlen. Weil es das fünfte "Treffen unter dem Weihnachtsbaum" war, zog Friedrich Heine Bilanz. Fazit: "Die Veranstaltung wird angenommen." Und an Bewährtem soll man festhalten. Änderungen des Programms seien daher nicht vorgesehen. Mit Weihnachtsmärkten möchte die Dorfgemeinschaft nicht konkurrieren, und ihre Veranstaltung soll auch kein Markt werden. "Mit dem Gedanken haben wir nie gespielt", so Heine. "Die Konkurrenz ist zu groß." In Kleinenbremen macht neuerdings die Idee von einem Weihnachtsmarkt unter Tage die Runde, nachdem beim 125. Geburtstag der Barbara Erzbergbau einige Stände im Besucherbergwerk aufgebaut waren. "Das wäre natürlich traumhaft", meinte Heine, um den Gedanken gleich wieder zu verwerfen: "Dafür wären zu hohe Sicherheitsvorkehrungen nötig." Träumen wird man ja noch dürfen.

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