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Gemeindemitglieder spenden mehr als 30 000 Euro / Festakt mit Musik und Konfirmanden-Vorführung

Jetzt auch offiziell ein Erfolg: die Stiftung St. Martini

Hachmühlen (gho). Es ist geschafft: Pastorin Frauke Kesper-Weinrich strahlte übers ganze Gesicht und hatte allen Grund dazu: Der lang gehegte Wunsch der Gemeinde, die Gründung einer eigenen Stiftung, ist in Erfüllung gegangen. Zur offiziellen Gründungsfeier wurde mit vielen Gästen in der Kirche gefeiert. Das Motto: „Die Stiftung St. Martini wird erwachsen“.

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Zum Namenstag des Schutzpatrons der Hachmühler Kirche konnte die Pastorin auf die stolze Summe von 30 283 Euro verweisen. Stiftungskapital, das durch Spenden vorwiegend innerhalb der Gemeinde zusammengekommen war. Obendrauf gab es zur Freude der Gäste noch einen Bonus: Martin Käthler von der Landeskirche Hannover hatte einen Scheck in Höhe von 8103 Euro mitgebracht und überreichte ihn dem Stiftungsrat. Neben Frauke Kesper-Weinrich gehören Susanne Beckadolf-Brand, Sandra Brandstädter, Hans Prasuhn und Michael Küster dem Gremium an. Sie trugen den Originaltext der Stiftungserklärung vor.

Als Sankt Martin lockerte Michael Küster in zeitgenössischem Gewand die Feierstunde auf – und erinnerte später dadurch, dass er mit einem Schwerthieb seinen Mantel „teilte“, an das Vorbild. Der festliche Anspruch wurde unterstrichen durch die Musik des Posaunenchors Bad Münder/Hachmühlen, durch Beiträge aus Klassik und Moderne von Bettina (Gesang und Blockflöte) und Cornelius Schneider-Pungs (Orgel) sowie durch die Vorführung der Konfirmanden mit dem Thema „Der Heilige Martin – Legende und Alltag“.

Als scheidender Ortsbürgermeister gratulierte Helmut Steinwedel zu „dieser großen Portion Mut und Selbstvertrauen.“ Sie habe zur gelungenen Stiftung geführt, die auch bedrohten und in Not geratenen Menschen helfen soll. „Eine solche Stiftung täte auch so mancher Kommune und manchem Staate gut.“

Kesper-Weinrich dankte ihrem Kirchenvorstand sowie allen, die zum Gelingen dieser denkwürdigen Feier beigetragen hätten, während die Gäste bei Schnittchen und Getränken ausgiebig Zeit zum Klönen und zur Begegnung fanden.

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