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Stammhaus der Familie Rubba zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet / Schauspieler Peter Lohmeyerübergibt Preis

Jahresfilmprogrammpreis fürs Steinberger Metropol-Kino

Steinbergen (jp). Vorgezogene Bescherung bei den Filmtheaterbetrieben Rubba: Zum zweiten Mal in Folge ist das Stammhaus des Familienunternehmens, das Metropol-Theater in Steinbergen, mit dem niedersächsischen Jahresfilmprogrammpreis ausgezeichnet worden. Überglücklich konnten die beiden Geschäftsführer Fritz und Frank Rubba bei der offiziellen Preisverleihung in Hannover die Urkunde entgegennehmen.

Schauspieler Peter Lohmeyer (v.l.), Fritz Rubba, Regisseurin Fra

Der niedersächsische Jahresfilmprogrammpreis wird einmal im Jahr von der "Nordmedia", der Mediengesellschaft der Bundesländer Niedersachsen und Bremen, für die Gestaltung eines herausragenden Filmprogrammes vergeben. Insgesamt wurden 30 Filmtheater aus ganz Niedersachsen und Bremen prämiert. Regisseurin Franziska Stünkel, Schauspieler Peter Lohmeyer und Jochen Coldewey, Leiter der "Nordmedia"-Förderung, überreichten die Urkunden im Rahmen des "up-and-coming Film Festivals" im Hannoverschen Künstlerhaus an die Kinobetreiber. "Die Auszeichnung von Kinos mit einem besonders vielfältigen und guten Programm ist eine Anerkennung dieser wichtigen kulturellen Arbeit", erklärte Jochen Coldewey. Gerade in ländlich strukturierten Regionen könne damit ein Beitrag zum Erhalt der Kinokultur geleistet werden. Für die Kinomacher bedeute die Auszeichnung zudem eine Anerkennung ihrer Arbeit, die sich in einem immer schwieriger werdenden Wettbewerb nicht immer einfach gestalte. Die mit insgesamt 42 000 Euro dotierten Preise wurden in drei Kategorien vergeben. Das Metropol gewann in der Kategorie der gewerblichen Filmtheater gemeinsam mit 15 anderen Kinos. In Steinbergen, wo man sich seit einigen Jahren auf anspruchsvolles Programmkino spezialisiert hat, wurden in diesem Jahr so herausragende Streifen wie Marcus Rosenmüllers Heimatkomödie "Wer früher stirbt, ist länger tot", der Independent-Publikumsmagnet "Little Miss Sunshine", der Dokumentarfilm "Full Metal Village" über das weltberühmte Open-Air-Festival in Wacken und die britische Tragikomödie "Irina Palm" mit der wunderbaren ehemaligen Rolling-Stones-Gespielin Marianne Faithful als alternder Prostituierten gezeigt. Aber auch der Dauerbrenner "Wie im Himmel" über einen schwedischen Stardirigenten, der nach einem Herzinfarkt die Leitung eines ländlichen Kirchenchors übernimmt, läuft bis heute immer wieder dort.

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