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Irreführende Artikelaufmachung

Zu: „Urlaub in Kroatien – auf Kosten der Stadt“, vom 31. Mai

Ich bin entsetzt über diesen rufschädigenden Artikel. Völlig losgelöst von der Realität, wird schon durch die Überschrift der Eindruck erweckt, dass eine Familie die Jugendfreizeit als preiswertes Urlaubsvergnügen nutzt. Dies ist absolut falsch! Die Familie macht zusammen mit anderen ehrenamtlichen Betreuern einen 14-tägigen Vollzeitjob, ohne dadurch finanzielle Vorteile zu haben. Dieses tolle Engagement wird aufgrund eines abrechnungstechnischen Fehlers der Verwaltung in Misskredit gebracht. Was ist das für ein journalistischer Stil, dieses Engagement durch die irreführende Artikelaufmachung zu diskreditieren? Man hätte die Sachlage sicherlich auch darstellen können, ohne eine Familie derart zu verletzen! Und es wäre ja interessant zu erfahren, was denn noch in dem Bericht des Rechnungsprüfungsamts stand. Darüber schweigt sich die Redakteurin aus.

Peter Jentsch, Hameln

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