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Minispielfeld für Krankenhäger Grundschule soll doch kommen / Bereits 4000 Euro Zuschüsse

"Investition für alle Kinder des Dorfes"

Krankenhagen (who). Es wird gebaut, es wird nicht gebaut - und wird doch gebaut. Die Rede ist von dem Kleinspielfeld, das aus dem Bolzplatz an der Krankenhäger Grundschule eine Spielfläche für die Krankenhäger Kinder machen soll. Letzter und voraussichtlich endgültiger Stand: Es wir gebaut.

Die Bolzplatz-Wüste soll im kommenden Jahr in ein modernes DFB-K

Die Vorgeschichte: Die Krankenhäger Grundschule hatte sich um Berücksichtigung für ein Förderprojekt beworben, bei dem der Deutsche Fußballbund (DFB) gemeinsam mit Kooperationspartnern die Anlage von Kleinspielfeldern fördert. Nachdem die Deckberger Schule den Zuschlag bekommen hatte, hatte sich der Ortsrat Krankenhagen dafür ausgesprochen, mithilfe der Stadt Rinteln und günstigen Konditionen des DFB dennoch ein Spielfeld anzulegen. Nachdem das Projekt zunächst von der Stadtverwaltung zurückhaltend gesehen worden war, hatte das Vorhaben schließlich doch noch eine Mehrheit im Rat gefunden. "Ich gehe davon aus, dass es jetzt endlich was werden wird", erklärte Krankenhagens Ortsbürgermeister Gerhard Werner gegenüber unserer Zeitung. Er hoffe, dass damit gleichzeitig einer gewissen Wählerverdrossenheit entgegengewirkt werde. Der Bau des Spielfeldes sei kein Luxus, sondern eine Investition für alle Kinder des Dorfes, betonte Werner. Denn: "Es gibt keinen anderen Platz, den sie nutzen könnten. Wir haben die Kinder jetzt und nicht erst in der Zukunft." Werner drückte sein Bedauern darüber aus, dass vor einigen Jahren, beim ersten Anlauf zur Bolzplatzsanierung, durch Mängel bei den Arbeiten zur Anlage des Unterbaus Gelder ohne Erfolg eingesetzt worden seien. Jetzt bestehe aber gute Aussicht auf eine dauerhafte und zufriedenstellende Lösung. Auch der Vorsitzende des TSV Krankenhagen, Karl-Heinz Struckmann, begrüßte das Ende der fast unendlichen Geschichte: "Wir freuen uns, dass das Projekt jetzt doch noch verwirklicht werden kann." Dabei seien mit der Hilfe von Vereinen, Unternehmen und Privatpersonen bereits 4000 Euro an Zuschüssen aufgebracht worden. Struckmann: "Für mich ist es wichtig, dass damitallen Kindern im Ort eine sportliche Alternative zum Gameboy und zum Computer geboten wird."

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