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Interview: Ministerpräsident David McAllister äußert sich zur Landkreis-Fusion: "Der Druck könnte wachsen

McAllister

Hameln. In Niedersachsen wird über Kreis-Fusionen diskutiert, aber im Weserbergland ist das Thema noch nicht angekommen. Zu diesen und anderen Themen der Region äußert sich Ministerpräsident David McAllister (CDU) im Gespräch mit Chefredakteur Frank Werner, Stellvertreter Thomas Thimm und Hans-Joachim Weiß.

Wenn Sie zehn Jahre in die Zukunft schauen, welche Entwicklung sollte das Weserbergland als Wirtschaftsraum dann genommen haben?
Das Weserbergland ist eine Region mit Zukunft, ein wichtiges und ein starkes Stück Niedersachsen. Betrachtet man die Landkreise Holzminden, Hameln und Schaumburg zusammen, sprechen wir von einem Raum mit 400 000 Einwohnern und 20 000 Unternehmen. Und diese Region steht wie viele andere Regionen Niedersachsens auch vor besonderen Herausforderungen. Im Weserbergland ist der demografische Wandel eine größere Herausforderung als beispielsweise im Westen Niedersachsens. Das heißt, wir werden uns in manchen Teilen des Landes darauf einstellen, dass wir weniger, älter und bunter werden. Was die wirtschaftliche Entwicklung im Weserbergland angeht, bin ich positiv eingestellt.

Wo sehen Sie besondere Problemzonen?
Die Schwierigkeit der Region Hameln/Holzminden ist und bleibt die Verkehrsanbindung. Kaum eine Region in Norddeutschland ist so weit vom Autobahnnetz entfernt. Der bevorstehende Abzug der britischen Streitkräfte ist eine zusätzliche Bürde für die Stadt Hameln.

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Das Weserbergland ist Transit-Region für stetig wachsenden Güterverkehr. Der Ausbau der Bahnstrecke Löhne-Elze ist umstritten. Sie haben den achtspurigen Ausbau der A 2 ins Gespräch gebracht. Wie wollen Sie die Weichen stellen?
Staatssekretär Ferlemann hat nach meinem Kenntnisstand die Bürgerinitiativen gegen den Bahnausbau 2012 zu einem weiteren Gespräch nach Berlin eingeladen. Die neue Wirtschaftlichkeitsüberprüfung bedeutet noch keine Entscheidung für das eine oder das andere Projekt. All das entscheidet sich erst mit der Überarbeitung des Bundesverkehrswegeplans 2015. Und ich finde, so lange sollten die Kommunalpolitiker und die engagierten Bürger jede Gelegenheit zum Dialog nutzen.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Dewezet.

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