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Jäger betreiben Naturschutz im Revier Hespe-Hiddensen / Fördergeld von Landesverband und Kreisprojekt

In zwei, drei Jahren Lebensraum für etliche Tiere

Hespe/Hiddensen (gus, r). Die Jäger betreiben im Revier Hespe-Hiddensen aktiven Naturschutz. „Mit viel Einsatz“, teilen die Jagdgenossen mit und verweisen auf ein aktuelles Projekt.

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Eine Pflanzaktion sei gestartet worden, bei der ein Hegebusch als weiterer Lebensraum für frei lebende Tiere entsteht. Hasen, Fasane, Igel und viele andere Tierarten, aber auch Insekten sollen dort Schutz und Ruhe finden. „Nach einer Entwicklungszeit der Pflanzen von zwei bis drei Jahren wird der Hegebusch Zufluchtsstätte inmitten eines intensiv genutzten Flur- und Siedlungsbereiches sein“, heißt es in der Pressemitteilung.

Revierpächter Fred Hölters und Landeigentümer Heinz David arbeiten dabei Hand in Hand. Die Fläche soll dem Wild nach Darstellung der beiden Deckung, Ruhe, Nahrung, Lebensraum sowie Brut- und Nistgelegenheit bieten. Außerdem sei der Hegebusch eine Bereicherung des Landschaftsbildes und diene als Wind- und Erosionsschutz.

Bei dessen Anlegung seien ausschließlich heimische Sträucher und Bäume gepflanzt worden. Auch auf weiteren Flächen im Revier Hespe-Hiddensen, die örtliche Landwirte zur Verfügung stellten, entstanden auf Initiative der Jäger inzwischen mehr als zehn Hektar Wildackerflächen, die aktiv dem Naturschutz und der Wildhege dienen.

Gefördert wird das Hegebusch-Projekt von Landesjägerschaft Niedersachsen und vom Schaumburger Hegeprogramm (SHP), das die Jägerschaft Schaumburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Schaumburg initiiert hat.

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