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Hauptversammlung des Blinden- und Sehbehindertenverandes debattiert aktuelle Fragen

Im Wahlkampf Bewegung beim Blindengeld

Bückeburg (aj). Im Blinden- und Sehbehindertenverband (BSV) organisierte Teilnehmer der Ortsgruppe Schaumburg nutzten ihre Jahreshauptversammlung in Bückeburg, um sich über aktuelle Fragen und politische Entwicklungen auszutauschen. Um mehr Raum für ein kreatives Miteinander zu schaffen, hatte Vorsitzender Werner Lange für diese Jahreshauptversammlung auch erst keine Tagesordnung mit der Einladung verschickt. "Zumal ohnehin keine Wahlen in der Ortsgruppe anstehen", wie er sagt.

Eher zwanglos und auch ohne Tagesordnung traf sich die Ortsgrupp

Neben den Vor- und Nachteilen unterschiedlicher Ausflugsziele der Ortsgruppe beobachten die Blinden und Sehbehinderten aufmerksam die aktuelle Entwicklung beim Blindengeld. Nach einer Aktion mit 400 000 in Niedersachsen gesammelten Unterschriften signalisiert die Landes-CDU zumindest für den Kommunalwahlkampf wieder Verhandlungsbereitschaft beim Blindengeld. "Obwohl sie uns 200 000 Unterschriften gleich wieder aberkannt haben, weil Namen auf der falschen Ortsliste eingetragen waren", wie ein schwer sehbehindertes Mitglied enttäuscht anmerkte. Deshalb wollen die Mitglieder der Ortsgruppe auch erst einmal abwarten, was die Landespolitiker bis zum Ende des Wahlkampfs tatsächlich beschlossen haben. "Von Wahlkampfversprechen alleine wird die Politik für Blinde und Sehbehinderte nicht besser", sagt der Vorsitzende Werner Lange. Derzeit hat die Ortsgruppe Schaumburg, Regionalverein Hannover des Blinden- und Sehbehindertenverband Niedersachsens, 50 Mitglieder, die in den Sparten Blinde und Sehbehinderte sowie Blinde und Sehbehinderte Sportschützen organisiert sind. Vorsitzender ist Werner Lange, Maschstraße 4, Bückeburg, (0 57 22) 89 86 34, Email: "wl@teleos-web.de".

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