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Marienschule veranstaltet "alternative" Bundesjugendspiele

Im Schlosspark Teamgeist gefragt

Bückeburg (mig). "Ihr sollt doch zusammenbleiben," ruft Bastian Bänsch nach hinten. Als seine Truppe weiterhin unruhig ist, greift er zum letzten Mittel. Jeder bekommt erst einmal eine Süßigkeit. Bei den "alternativen Bundesjugendspiele" der Marienschule wurde nicht gegeneinander, sondern vor allem miteinander gelaufen, balanciert und geschätzt.

Schatzsuchen im Sand: Ann-Kathrin, Darvin und Yannik. Foto: mig

Die einzelnen SchülerGruppen wurden gemischt losgeschickt, jeweils ein älterer Schüler zum Leiter erkoren. Er bekam später Punkte für seine Fähigkeit, die Gruppe beieinander zu halten. "Hier geht es auch um soziales Lernen," meint Christa Brüggemann, Lehrerin an der Förderschule. Die acht Stationen - beispielsweise Kronkorkenschätzen, Stufenzählen, ein Laufwettbewerb - machten den Kindern sichtlich Spaß. Allerdings war es nicht ganz einfach, sich nur mit einer Karte bewaffnet im labyrinthischen Schlosspark zurechtzufinden. Dafür aber entschädigte die großartige Umgebung. Die "alternativen Bundesjugendspiele" finden inzwischen zum zweiten Mal statt. Dieser Wettbewerb ist ganz auf die Jungen und Mädchen der Marienschule zugeschnitten.

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