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Landrat eröffnet neue Laufbahn an der Burgfeldsweide / Frost verzögert Bauarbeiten

Im nächsten Jahr wird der Hallenboden saniert

Rinteln (wm). Drei Jahre lang mussten Horst Kunze für die Schule, Karl-Heinz Frühmark für die Vereinigte Turnerschaft Rinteln meckern, bis sich der Landkreis bequemte, die marode Laufbahn auf dem Kreissportplatz an der Burgfeldsweide, Baujahr 1978, endlich instandzusetzen. Jetzt ist sie saniert. 70 000 Euro hat die Sanierung gekostet.

Doch laufen kann man auf der Bahn zurzeit immer noch nicht - zumindest nicht mit Spikes - daran ist aber nicht der Landkreis, sondern das Frostwetter schuld. Durch den starken Frost ist die Laufbahn noch zu weich. Die Bahn müsse, erläuterte Landrat Heinz-Gerhard Schöttelndreier, nochmals abgezogen und gewalzt werden, spätestens zu Ostern sei alles fertig. Wie weiht man eine neue Aschenbahn ein? Der Landrat beantwortete diese Frage als einziger der "Offiziellen" an dem bitterkalten Freitagnachmittag letzter Woche konsequent: Er entstieg dem Dienst-Mercedes im Laufdress und schloss sich den Jungen und Mädchen der Leichtathletikgruppe der VTR an, die sich sogar in kurzen Hosen auf den Platz gewagt hatten. Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz, Ortsbürgermeister Ulrich Goebel, VTR-Chef Karl-Heinz Frühmark und Gymnasial-Sportlehrer Horst Kunze schauten dick vermummt zu, wie die gemischte Truppe ihre Runden drehte. Bei Kaffee und Kuchen im VTR-Heim überraschte Schöttelndreier dann mit der Zusage, im nächsten Jahr werde auch der dringend sanierungsbedürftige Hallenboden der Kreissporthalle instandgesetzt. 2008 werde man die asphaltierte Sportübungsfläche erneuern. Und weil gerade die passende Runde von Entscheidungsträgern versammelt war, wurde auch der mögliche Umzug des SC Rinteln vom Steinanger an die Burgfeldsweide zum Thema. Platz sei genug da, so die übereinstimmende Meinung, nur das Grundwasser ein Problem, sollte hier - wie vom SC gewünscht - ein Kunstrasenplatz angelegt werden. Aber auch das, so Schöttelndreier, sei in den Griff zu bekommen. Auch VTR-Chef Frühmark signalisierte, selbstverständlich sei der SC willkommen, das VTR-Vereinsheim wie die ganze Anlage ausbaufähig, über Details müsse man sich noch verständigen.

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