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In diesen Hotels wird der Martini für den Agenten 007 stets geschüttelt und nie gerührt / Neuer Streifen am 1. November

Im Dienste Ihrer Majestät immer in der Luxus-Suite

London. In diesen Hotels gibt es Martinis geschüttelt und nicht gerührt und die Garage bietet garantiert genügend Platz für mehr als nur einen Aston Martin. Seit sich Agent 007 das erste Mal aufmachte, um die Welt zu retten, reiste er eben durch diese Welt und wohnte dabei in spektakulären Hotels. Zum Start des neuesten Streifens „Skyfall“ (1. November) hat das Hotelportal HRS die zehn spektakulärsten James-Bond-Unterkünfte herausgesucht.

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„Skyfall“, Four Seasons Hotel Canary Wharf*****, London: Auch wenn der Film noch nicht in den Kinos ist, darf man schon verraten, wo Daniel Craig im jüngsten Bond-Abenteuer baden geht: im Dachpool des Four Seasons Hotel at Canary Wharf in London. Der atemberaubende, vollständig verglaste Pool bietet vor allem abends eine einmalige Sicht über die britische Hauptstadt.

„Casino Royale“, Hotel Atlantis Paradise Island, Bahamas: Der Kampf gegen ein internationales Netzwerk von Terrorgruppen führte James Bond 2006 auf die Bahamas. Dort bringt ihn die Beschattung eines Bösewichts unter anderem in den One&Only Ocean Club, eine luxuriöse Ferienanlage mit insgesamt 105 Zimmern, Suiten und Villen. Die Bibliothek des Hotels ist Hintergrund für eine Szene, in der James Bond bei einem Pokerspiel das Auto seines Feindes gewinnt.

„Casino Royale“, Grandhotel Pupp*****, Karlsbad (Tschechien): Wenn es um Hotels in James-Bond-Filmen geht, haben die Filmemacher spezielle Ansprüche – und nicht immer können diese direkt an den einzelnen Drehorten erfüllt werden. Aus diesem Grund verlegten die Macher von „Casino Royale“ das Grandhotel Pupp von Karlsbad einfach nach Montenegro. Eine Szene zeigt das opulente Restaurant, das im Jahr 1701 erbaut wurde: Darin genießt Bond zusammen mit Bond-Girl Vesper seinen Martini.

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  • Das Grand Hotel Ciudad de Mexico war Schauplatz für den Film „Lizenz zum Töten“ (oben). Auch im Hotel Schweizerhof in Bern war der Top-Agent gut untergebracht (u. links). Vom Four Seasons Hotel Canary Wharf hat man einen wundervollen Blick auf die Themse. Fotos: HRS

„Der Morgen stirbt nie“, Hotel Atlantic*****, Hamburg: Die berühmte Weltkugel auf dem Dach des Hotels Atlantic war 1997 Mittelpunkt einer waghalsigen Szene: James Bond klettert auf der Flucht vor einem Profikiller auf das Dach des Hamburger Traditionshotels. Natürlich entkommt der Agent seinem Feind und kann seine Mission erfolgreich zu Ende führen. Seit 2011 erstrahlen die 245 Zimmer des Atlantic nach umfangreicher Renovierung in neuem Glanz und Luxus.

„Lizenz zum Töten“, Gran Hotel Ciudad de Mexico****, Mexiko-Stadt: Um einen emotionalen Rachefeldzug Bonds zu stoppen, entzieht M dem Agenten seinen Doppel-Null-Status und damit die Lizenz zum Töten. Zusammen mit Bond-Girl Pam Bouvier kämpft James Bond auf eigene Faust gegen den Drogenbaron Sanchez und durchstreift auch den pompösen Empfangsbereich mit dem Tiffany-Glasdach aus dem Jahr 1908. Im Zentrum der Metropole gelegen, bietet das architektonische Juwel einen spektakulären Panoramablick und Gourmetküche.

„Octopussy“, Taj Lake Palace****, Udaipu (Indien): Das Taj Lake Palace, ein indisches Luxushotel aus dem 18. Jahrhundert, dient im Film „Octopussy“ als Palast des Bösewichts Prinz Kamal Khan (Louis Jourdan). Inmitten des Lake Pichola gelegen, schützt es den Khan vor seinen Feinden – aber natürlich nicht vor James Bond. Echten Touristen hingegen bietet das Hotel eine romantische Kulisse mit fantastischer Aussicht in die einzigartige Naturlandschaft. Ein exklusiver Butler-Service sorgt fürs Palastgefühl.

„Diamantenfieber“, The LVH Las Vegas Hotel and Casino****: Im siebten Teil der James-Bond-Serie führt das Abenteuer den smarten MI6-Agenten unter anderem nach Las Vegas. Dabei trifft 007 erneut auf den gefährlichen Widersacher Blofeld, der drauf und dran ist, mittels Laserkanonen an Bord eines Satelliten die Welt in ein Chaos zu stürzen. Blofeld hält unter anderem den Multimillionär Whyte im ehemaligen Hilton Las Vegas gefangen. Dort finden viele Schlüsselszenen des Films statt, was das Hotel bis heute zu einem legendären Ort für James-Bond-Fans macht. Und natürlich hat es ein Kasino!

„Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, Palácio Estoril*****, Estoril (Portugal): Das geschichtsträchtige Luxushotel nahe Lissabon galt in den vierziger Jahren als Treffpunkt internationaler Spione. Das legendäre Casino Estoril sowie die Bar Famous dienten Ian Fleming als Inspiration für seinen ersten großen Roman über den britischen Meisterspion. Das Hotel mit üppigen Gartenanlagen, Blick auf den Atlantik und nahe gelegenen Golfplätzen erfüllt die höchsten Ansprüche an Eleganz und Komfort. Hier sollte sich der Frauenheld zum ersten Mal verlieben – er heiratet die geheimnisvolle Contessa Teresa, die schließlich jedoch bei einem Anschlag ermordet wird.

„Im Geheimdienst Ihrer Majestät“, Schweizerhof*****, Bern: Zentral in Bern gelegen beherbergt das Traditionshotel Schweizerhof im Film das Anwaltsbüro der Gebrüder Gumpold-Moosbrugger. Bond durchsucht deren Räumlichkeiten, um Blofeld, dem Chef der Verbrecherorganisation Spectre auf die Spur zu kommen. Das 5-Sterne-Hotel erfüllt mit seiner 150-jährigen Geschichte die Ansprüche Geschäftsreisender, kulturbegeisterter Touristen, Feinschmecker und Spa-Urlauber. Nach zweijährigeM Umbau versprüht es wieder die Aura eines Hauses mit echter Grandezza.

„Goldfinger“, Hotel Stoke Park*****, Stoke-on-Trent (England): Der Garten des Stoke Park dürfte jedem James-Bond-Fan bekannt sein: Hier fand 1964 die berühmte Golfszene von Bond und Goldfinger statt, an deren Ende der koreanische Leibwächter von Goldfinger mit seinem Stahlzylinder eine Statue köpft. Die Anlage des Luxushotels erstreckt sich über ein Gebiet von 75 Hektar und gilt als Paradies für Golfspieler. Neben dem 27-Loch-Golfplatz verfügt das Haus über 49 exklusive Zimmer und Suiten sowie ein außergewöhnliches Spa, das über die Grenzen Englands hinaus einen guten Ruf genießt. Das dürfte auch potenziellen Bond-Girls gefallen

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