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Mit großem Fest wird der Turm in den Dienst Gottes gestellt

Hunderte von Besuchern feiern den neuen Kirchturm

Von Dieter Gömann

Bad Münder. Gott der Allmächtige hatte Pfingstsonntag ein besonderes Herz für die evangelischen Christen der Petri-Pauli-Kirchengemeinde wie auch der katholischen Schwestergemeinde St. Johannes Baptist. Rechtzeitig zum großen Turmfest strahlte die Sonne von Anbeginn über der Badestadt und schuf einen prächtigen Rahmen für einen ereignisreichen Tag mit allerlei Aktionen in der Kirche sowie auf dem Kirchplatz.

Der neue Türmer Klaus Kork (l.) mit Pastor Dietmar Adler.

Von Dieter Gömann

Bad Münder. Gott der Allmächtige hatte Pfingstsonntag ein besonderes Herz für die evangelischen Christen der Petri-Pauli-Kirchengemeinde wie auch der katholischen Schwestergemeinde St. Johannes Baptist. Rechtzeitig zum großen Turmfest strahlte die Sonne von Anbeginn über der Badestadt und schuf einen prächtigen Rahmen für einen ereignisreichen Tag mit allerlei Aktionen in der Kirche sowie auf dem Kirchplatz.

Pastor Dietmar Adler hatte es in der voll besetzten Kirche anlässlich des Festgottesdienstes unter Mitwirkung des Posaunenchores zum Ausdruck gebracht: „Wir feiern das Pfingstfest wie alle Jahre, aber heute noch ein wenig mehr. Mit dem heutigen Tage stellen wir den Turm in den Dienst Gottes.“ Nahezu fünf Jahre habe die Restaurierung und Sanierung gedauert, die in dieser Form von Grund auf nötig gewesen sei, „sonst wäre der Turm uns auf den Kopf gefallen.“

Pastor Hans-Joachim Schultz-Waßmuth führte aus, dass die Sanierung rund 1,4 Millionen Euro gekostet habe. „Die Mittel sind allein aus den Kirchensteuern der evangelischen Bürger und nicht der öffentlichen Hand geflossen.“ Der Turm ist ein Symbol und ein Wahrzeichen der Badestadt, das sich aus den vier Himmelsrichtungen betrachtet, unterschiedlich darstellt.

Und dazu passte in diesem Gottesdienst der 61. Psalm in vortrefflicher Weise: „Du Gott bist meine Zuflucht, ein starker Turm, wenn der Feind mich bedroht.“

In den nachfolgenden Grußworten des stellvertretenden Bürgermeisters Hans-Ulrich Siegmund, Ortsbürgermeisterin Petra Joumaah, Hermann Wessling für die katholische Kirche und der stellvertretenden Superintendentin des Kirchenkreises Hameln-Pyrmont, Annette Lehmann, wurde die großartige Leistung des Turmsanierers Constantin Anastasiou und seiner Zimmerleute Bruno Wolff und Rolf Hartmann im Zusammenwirken mit Michael Exner von der Kirchengemeinde herausgestellt.

Nach dem Gottesdienst wartete auf die vielen Besucher ein buntes Programm für alle Generationen, die vom Kindergarten Arche Noah, der Jugend und den unterschiedlichen Gemeindekreisen organisiert wurde. Musik für die Jugend, Gitarrenmusik von Constantin Anastasiou und gemeinsames Singen zum Abschluss sorgten für Kurzweil neben der Kirchturmbesteigung. Deftige Speisen, Kaffee und Kuchen sowie Getränke jeglicher Art gehörten zum Angebot.

Weitere Fotos vom Turmfest finden Sie unter www.ndz.de.

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