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Pokal-Aus für Augsburg

HSV blamiert sich - Leipzig, Hannover und Wolfsburg weiter

Berlin (dpa) - Die Fußball-Bundesligisten Hamburger SV und FC Augsburg sind in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert. Die Norddeutschen unterlagen trotz gut 70-minütiger Überzahl 1:3 (0:1) beim Drittligisten VfL Osnabrück. Der FC Augsburg scheiterte an Drittligist 1. FC Magdeburg.

Der VfL Bochum führte bereits nach drei Minuten mit 2:0 gegen den FC Nöttingen. Foto: Uli Deck

Die Treffer beim 2:0 (0:0) des früheren Europapokalsiegers aus Sachsen-Anhalt erzielte Christian Beck nach 87 Minuten und Tobias Schwede in der Nachspielzeit. Für eine Überraschung sorgte Drittligist SV Wehen-Wiesbaden, der den Zweitligisten FC Erzgebirge Aue mit 2:0 (2:0) ausschaltete.

Champions-League-Starter RB Leipzig hatte dagegen beim 5:0 (1:0) bei Verbandsliga-Aufsteiger Sportfreunde Dorfmerkingen keine große Mühe. Hannover 96 drehte ein 0:1 gegen den Regionalligisten Bonner SC noch in ein 6:2 (1:1) und schaffte den Sprung in die zweite Runde. Dort steht auch der VfL Wolfsburg, der beim 1:0 (0:0) gegen den Regionalligisten Eintracht Norderstedt allerdings deutlich mehr Mühe als erwartet hatte.

Fassungslos schauten die Hamburger bei den Feierlichkeiten der Osnabrücker zu. Blamiert schlichen die Profis in die Kabine, während der Drittligist ausgiebig mit seinem Fans den Einzug in die zweiten Runde des DFB-Pokals feierten.

Vom eigenen Anhang waren die HSV-Spieler gnadenlos ausgepfiffen worden. «Das ist ein Scheiß-Gefühl», gab Andre Hahn in deutlicher Sprache zu.

Die Anhänger waren sauer, denn der VfL Osnabrück hat den Hamburger SV erneut düpiert und aus dem DFB-Pokal befördert. Knapp acht Jahre nach dem bisher letzten Coup gegen den Fußball-Erstligisten feierte der niedersächsische Außenseiter einen verdienten Sieg, obwohl er gut 70 Minuten in Unterzahl spielte.

«Wir haben uns damit auseinandergesetzt, was hier passieren kann», kommentierte HSV-Trainer Markus Gisdol. Genutzt hat es nichts. Der HSV blamierte sich wie schon am 23. September 2009 in Osnabrück, als der Außenseiter den Bundesligisten in der zweiten Runde im Elfmeterschießen bezwungen hatte.

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