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Exten-Rinteln verliert in Aerzen 24:32 / Neun Zeitstrafen und zwei Rote Karten

HSG schwach und undiszipliniert

Handball (mic). Auch im Nachholspiel der WSL-Oberliga blieben die abstiegsbedrohten Handballer der HSG Exten/Rinteln chancenlos und kassierten gegen den Tabellensechsten HF Aerzen eine heftige 32:24 (15:10)-Derbypackung.

"Wir haben von Anfang an nicht richtig ins Spiel gefunden und sind nicht warm geworden! In der zweiten Halbzeit sind wir durch Undiszipliniertheiten aus dem Rhythmus gekommen und hatten nach zwei roten Karten keine Wechselalternativen mehr. Das war sehr undiszipliniert",ärgerte sich HSG-Trainer Gebhard Piepenbrink. Die griffigen Aerzener erwischten einen 6:0-Blitzstart. Das brandgefährliche Aerzener Torjägerduo mit Sebastian Steup (9 Tore) und Benjamin Bauer (9 Tore) erhöhte zur 9:4-Führung. Die löchrige HSG-Deckung packte nicht energisch zu und hatte mit dem Angriffswirbel der Hausherren einige Probleme. Zwischenzeitlich verkürzte Alexander Ermakow (13 Tore) zum 12:9-Rückstand. Doch der ansonsten harmlosen Piepenbrink-Sieben fehlte im Rückraum die Kreativität. Die HF Aerzen behauptete einen klaren 15:10-Pausenvorsprung. Nach dem Wechsel diktierte Aerzen mit einer kompakten und geschlossenen Mannschaftsleistung die Szenerie.Über ein 19:14, 23:16 und 26:20 hatte die HSG-Rumpftruppe mit neun Zeitstrafen sowie zwei roten Karten (Nils Klaue und Holger Müller) keine echte Siegchance. Die Handballfreunde feierten einen glatten 32:24-Derbytriumph. "Gut, dass jetzt die Weihnachtspause ist! Wir müssen uns sammeln und im neuen Jahr verstärkt angreifen, um den Klassenerhalt zu reali- sieren", hofft der enttäuschte Piepenbrink. HSG: Ermakow 13, Kortemeier 6, Albrecht 1, Winter 4.

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