weather-image
20°
Otte-Team beim sieglosen Schlusslicht

HSG Schaumburg Nord vor einer Pflichtaufgabe

Handball (hga). In der Frauen-WSL-Oberliga hat die HSG Schaumburg Nord das letzte Spiel des Jahres auf der Agenda. Es ist ein Auswärtsspiel, die HSG ist beim Tabellenschlusslicht HF Aerzen gefordert, die Tabellenführung auszubauen.

Aufseiten der Gastgeberinnen wartet eine Mannschaft, die nach acht Spielen noch ohne Punktgewinn dasteht. Die Gastgeberinnen repräsentieren die schlechteste Abwehr der Liga, im Angriff ist nur noch die HSG Exten-Rinteln schwächer. Von der reinen Papierform her, sollte das eine klare Angelegenheit für den Ligaprimus sein. Genau diese Situation verursacht bei HSG-Trainerin Katrin Otte Bauchschmerzen. "Wir dürfen nicht überheblich werden, das wäre das Schlimmste", eindringlich warnt Otte vor den Gegnern, fordert ihre Mannschaft immer wieder auf, den Gegner ernst zu nehmen und konzentriert in die Partie zu gehen. Dabei wird die HSG auf Katharina Jahn verzichten müssen, die sich im Spiel gegen die HSG Exten-Rinteln einen Bänderriss zuzog. Hinter dem Einsatz von Torfrau Kathrin Langenstein steht ein Fragezeichen. Und noch jemand wird fehlen: "Sie müssen einmal auf ihre Trainerin verzichten", erklärt Otte, die von Tanja Kühnert und Nicole Möller vertreten wird. Die HSG ist gewarnt, schon am vergangenen Wochenende war die Einstellung zum Spiel nicht wie gewünscht. Jetzt muss die HSG einfach nur zeigen, dass sie steigerungsfähig ist und ihr Potenzial einbringen. Anwurf: Sonntag, 15.15 Uhr.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare