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Schweres Auswärtsspiel beim TC Hameln

HSG Schaumburg Nord reist zum Angstgegner

Handball (hga). In der Frauen-WSL-Oberliga macht sich die HSG Schaumburg Nord auf den Weg in die Rattenfängerstadt Hameln, um für sich selbst einiges klar zu stellen. Beim TC Hameln will die Mannschaft von HSG- Trainerin Katrin Otte die Heimniederlage vom vergangenen Dienstag gegen den SV Aue Liebenau vergessen machen.

Es war im dritten Spiel die erste Saisonniederlage, ein Stolpern auf dem Weg in die Tabellenspitzengruppe. Das Unternehmen Auswärtssieg stellt kein leichtes Unterfangen dar, die Gastgeberinnen stehen aktuell auf dem zweiten Tabellenplatz. So ganz viel sagt diese Position über die wahre Stärke der Gastgeberinnen nicht aus, die Erfolge gelangen gegen eher schwache Gegner. "Wenn wir halbwegs Normalform erreichen, sollten wir ge- winnen", hofft Otte auf eine allgemeine Steigerung. Allerdings ist der TC Hameln nicht unbedingt der Lieblingsgegner der HSG. Die tat sich schon schwer mit den Hamelnerinnen, als die heutige HSG noch unter dem alten Namen VfL Bad Nenndorf firmierte. In Hameln ist nun der HSG-Angriff gefragt, eine konzentrierte Leistung abzuliefern und nicht durch viele leichte Fehler den Gegner zum Tempogegenstoß einzuladen. Wenn das Saisonziel Aufstieg gelingen soll, ist ein Sieg Pflicht, um nicht schon früh den Kontakt zur Tabellenspitze zu verlieren. "Wir müssen den Dienstag vergessen und abhaken, ändern können wir es eh nicht", erklärt Otte. Anwurf: Sonntag, 15.40 Uhr.

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