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SG schlägt Rosdorf-Grone hoch mit 41:24 / Die Abwehr steht 60 Minuten wie eine Mauer

Hohnhorst-Hasteüberrollt den Spitzenreiter

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat sich in der Handball-Oberliga auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben. Grundlage dafür war der 41:24 (19:9)-Heimsieg über den nun ehemaligen Tabellenführer HG Rosdorf-Grone.

Martin Engel (r.) war kaum zu stoppen. Der Haster machte ein Dut

Es war eine Demütigung allerersten Ranges für die Gäste, die nach allen Regeln der Handballkunst auseinander genommen und aus der Haster Sporthalle geschossen wurden. "Das hat uns Spaß gemacht", Christian Höflich war diesmal wirklich "amused", er hatte zusammen mit Tim Kirchmann und Konstantin Krikli einen Betonwall als Abwehr aufgestellt. "Ein Riesenkompliment an die Mannschaft, sie haben toll gekämpft, eine riesige Mannschaftsleistung", SG-Coach Marc Siegesmund war hocherfreut. "Es war bei uns phasenweise Arbeitsverweigerung, in keiner Phase das, was ich erwarte", Gäste-Coach Lars Rindlisbacher war "angefressen". "Wir haben unseren Job gemacht und ihnen keine Chance gelassen", befand Siegesmund. Nur wenige Minuten lagen die Gäste gleichauf, ab dem 10:5 (18.) durch Philipp Daseking überrannte die SG die Rosdorfer. Was die Gäste auch unternahmen, an der SG-Abwehr mit einem überragenden Andre Rudolph im Tor bissen sich die Gäste die Zähne aus. Mit 19:9 ging die SG in die Pause, vor der Halle standen konsternierte Gäste-Fans und machten sich noch Hoffnungen. Diese Hoffnungen wurden von einer furios weiter anrollenden SG pulverisiert, Rindlisbacher lief nervös vor seiner Bank auf und ab. Alle Hoffnungen der Gäste auf eine Schwächephase der SG waren vergebens. Ab dem 27:16 (45.) wurde die Gäste-Abwehr offensiver, keine wirklich gute Idee. Von Martin Engel gelenkt zog die SG durch, die Fans feierten schon Minuten vor dem Ende einen in dieser Form lange nicht gesehenen Haster Heimsieg. SG: Engel 12, Daseking 7, Kirchmann 7, Weiser 5, Wengler 4, Krikli 3, Gebken 1, Höflich 1, Gümmer 1.

Nach dem Klasse-Auftritt verabschiedeten die Zuschauer ihr Team
  • Nach dem Klasse-Auftritt verabschiedeten die Zuschauer ihr Team mit "Standing-Ovation".
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