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SG verliert beim TuS Altwarmbüchen mit 34:36 / Nur Philipp Daseking in Normalform

Hohnhorst/Haste im absoluten Leistungstief

Handball (hga). Die SG Hohnhorst-Haste hat in der Oberliga den leistungsmäßigen Tiefpunkt erreicht: Beim TuS Altwarmbüchen unterlag die SG 34:36 (17:17).

"Das war ein Spiel zum Abgewöhnen, der Tiefpunkt, schlimmer geht es nicht", SG-Coach Marc Siegesmund war mehr als enttäuscht. Das Fehlen von Tim Kirchmann und Christian Höflich mochte Siegesmund dabei nicht als Ausrede gelten lassen. Selbst mit einer derart unterirdischen Leistung wäre noch ein Sieg drin gewesen, so Siegesmund, von den Leistungsträgern sei nicht viel zu sehen gewesen. Die Bereitschaft von Philipp Daseking - er traf sieben Mal - zur Verantwortung allein reichte nicht aus. Zumindest die ersten 15 Minuten verhießen einiges. Konzentriert, mit einer guten Abwehr und zielstrebigen Angriffen setzte sich die SG auf 9:4 ab, Ingo Henze im Tor parierte zwei Siebenmeter. "Da müssen sie gedacht haben, das wird eine Kaffeefahrt", Siegesmund verstand in der Folge die Handballwelt nicht mehr. Als ob ein Schalter umgelegt wurde, die SG baute plötzlich eine hohe Fehlerquote auf, im Spiel fand ein Richtungswechsel statt, der zur Pause das 17:17-Unentschieden zur Folge hatte. In Hälfte zwei geriet die SG 22:27 in Rückstand, körperlich und geistig verabschiedete sich die Abwehr zeitweise vom Spiel, der Rückraum probierte die drucklose Variante. Dennoch reichte es, um zum 34:34 auszugleichen. Doch die Phase hielt nicht lange. Die SG fiel in den alten Schlendrian zurück und musste eine absolut vermeidbare Niederlage einstecken. SG: Daseking 7, Weiser 7, Krikli 6, Wengler 4, Dönitz 4/3, Hillebrandt 2, Olaf Gümmer 2, Oliver Gümmer 2.

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