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Familie Wesemann stellt wegen des großen Verwaltungsaufwands Scheune nicht länger zur Verfügung

Hohe Auflagen: Dorffest in Egestorf fällt aus

Egestorf (oe). In diesem Jahr wird es das typische Dorffest in Egestorf nicht geben. Wegen der zahlreichen Auflagen des Landkreises ist der Familie Wesemann, in deren Scheune dieses Fest über viele Jahre gefeiert wurde, der Verwaltungsaufwand zu hoch geworden. Diese Nachricht überbrachte Vorsitzender Michael Schepke dem Dorfverein Egestorf, in dem sich 81 Mitglieder aus fünf Vereinen um die Belange des Ortes kümmern.

Engagierte Streiter für Egestorf: die Vorstandsmitglieder des Do

Damit das Feiern im Frühjahr aber nicht ganz entfällt, führt der Schützenclub das Scheibenaufhängen für die Königs- und Ehrenscheiben von 2008 am 2. Mai durch. Im Anschluss gibt es dann „Matjes und Musik“, die Veranstalter weichen auf das Schützenhaus aus.

Im vergangenen Jahr konnte der Dorfverein auf den Einsatz eines Dorfpflegers als Ein-Euro-Kraft im Zeitraum 10. März bis 30. September zurückgreifen. Es wurden Arbeiten wie Grünpflege, Farbanstrich und Reparaturen der Ruhebänke sowie Müllsammeln entlang der Wege und auf dem Spiel- und Bolzplatz durchgeführt. An der großen örtlichen Müllsammelaktion beteiligten sich 30 Helfer.

Anfang September wurden nach entsprechenden Vorarbeiten – Anpflanzen von Büschen, Ausheben von Erdreich, Aufschütten mit Sand und Verlegen von Platten – die Glassammelcontainer von ihrem Platz direkt vor dem Dorfhaus zum anderen Ende des Bahnhofsplatzes umgestellt. Hierdurch sei der optische Eindruck des Dorfhauses verbessert worden, vor allem für die in der Nähe stattfindenden Veranstaltungen, so Schepke. Bei den Arbeiten am Dorfhaus nahmen acht Helfer teil. Dabei wurden die Toiletten bis auf wenige Kleinigkeiten fertiggestellt. Der Vorsitzende dankte allen ehrenamtlichen Helfern für die geleistete Arbeit.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf dem Ausbau der Küche. Am Sonnabend, 21. März, findet die nächste Müllsammelaktion statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Feuerwehrgerätehaus. Anschließend gibt es wieder einen Imbiss. Ende März soll der Blumenwagen wieder bestückt werden. Zuvor müssten aber noch Teile restauriert werden, da der Wagen an manchen Stellen schon marode sei. Schepke wies darauf hin, dass der Dorfpflegeplan von früher wieder aufleben müsse und die entsprechenden Arbeiten wieder von allen Vereinen umschichtig durchgeführt werden sollten – falls sich kein neuer Dorfpfleger finde.

Am 27. Dezember ist ein Winterfest geplant. Die Durchführung soll durch den Dorfverein erfolgen, falls alle Vereine mitmachen. Ist dies nicht der Fall, wird der Schützenverein allein die Federführung übernehmen. Zum Schluss der Jahresversammlung im Schützenhaus dankte Schützenchef Heinz-Hermann Westphal dem Vorstand und besonders dem Vorsitzenden Michael Schepke für die gute Arbeit im ersten Jahr der neuen Zusammensetzung: „Das habt ihr gut gemacht“.

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