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Nach Mühlenschließung zugeschüttet / Bürgerinitiative wird gegründet

Hochwasser legt Exterdurchlass unter der Mittelstraße frei

Exten (who). Das Hochwasser der Exter am 21. August hatüberraschend den Zugang zu einem alten Wasserdurchlass unter der Mittelstraße neben der Brücke frei gelegt. Da sich der darüber liegende Gehweg gesenkt hatte, ist die Stelle allerdings schnell wieder geschlossen worden.

Weil sich der Gehweg abgesenkt hatte, ist der Bereich mit dem Wa

Horst Vöge, der Vorsitzende des Heimatvereins Exten, ist der Vorgeschichte nachgegangen und hat herausgefunden: Früher hat es zwei Wasserdurchlässe auf der Nordseite der eigentlichen Exterbrücke gegeben. Darüber ist der Mühlgraben der ehemaligen Mühle an der Straße Obernfeld zur Exter geflossen und bei Hochwasser konnten die Fluten einen zusätzlichen Weg finden. Nachdem die Mühle irgendwann außer Betrieb gegangen war, ist im Zuge des Straßenausbaus am Obernfeld das Bauwerk mit seinen zwei Gewölben zugeschüttet worden. Ebenso der Mühlgraben, der zwischen der "Insel" und dem Anger in die Exter mündete und die Straße Insel zur wirklichen Insel zwischen zwei Wasserläufen gemacht hat. Zur Sache: Die Gründungsversammlung zur "Bürgerinitiative für Hochwasserschutz in Exten", ins Leben gerufen von Susanne Hampel und Hermann Bünte, findet am Donnerstag, 11. Oktober, um 19.30 Uhr im Gasthaus "Zur Post" statt. Alle Anlieger der Exter sowie Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Bürgerinitiative will zunächst Ideen für weitere Schutzmaßnahmen zusammentragen, sammeln und realisierbare Vorschläge erarbeiten. Anschließend soll das Gespräch mit Behörden und Institutionen gesucht werden.

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