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HMT und Produzentin zoffen sich wegen "Rats"

Es gibt Ärger um "Rats". Das ärgert nicht nur den Rattenkönig! Foto: jch

Hameln (CK). Harald Wanger, Geschäftsführer der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT), ist gelinde gesagt irritiert: „Wenn der Veranstalter HMT erstmalig aus der Zeitung erfährt, dass ein Förderverein unter anderem für ,Rats’ gegründet wurde, ist das nicht stilsicher und kann zudem laufende Sponsorengespräche negativ beeinflussen“, bemängelt der.
Wie bereits berichtet, hatten acht Personen einen solchen Förderverein ins Leben gerufen, der sich die Förderung von Kunst, Kultur und Heimatpflege gesetzt hat. Insbesondere solle die Einstudierung und Aufführung von Musicals wie eben „Rats“ oder „Münchhausen“ in Bodenwerder unter Mitwirkung von Kindern und Erwachsenen sichergestellt werden, heißt es.
Die in diesem Zusammenhang von Rats-Produzentin Anke Rettkowski gemachte Aussage („ich habe den klaren Auftrag der HMT, Musicals zu produzieren, um die Region zu stärken“), verneint Wanger. „Einen solchen globalen Auftrag gibt es nicht. Richtig ist vielmehr, dass Frau Rettkowski seit 2007 für jedes Jahr einen klar umrissenen Produktionsauftrag von der HMT erhält. Konkret kauft die HMT jährlich 20 Aufführungen von ,Rats’ in der Version „Musik von Nigel Hess/Übersetzung und Inszenierung Willi Schlüter ein. Von 2000 bis 2006 hatte die HMT die künstlerischen Leistungen wie Casting, Regie, Choreographie oder musikalische Einstudierung einzeln eingekauft“, sagt er.

An welchen Stellen es sonst noch Ärger gibt, lesen Sie in der Dewezet.

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