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Dieter Thomas begleitet das MAN-Team erneut zur Rallye Dakar / Platz fünf vor zwei Jahren

Heuerßer Arzt wieder auf Abenteuer-Tour

Heuerßen (gus). Der Heuerßer Mediziner Dieter Thomas geht erneut auf Abenteuerreise. Als Rennarzt begleitet er das MAN-Truck-Team bei der Rallye Dakar in Südamerika. Die Schaumburger Nachrichten informieren die Leser darüber, wie es Thomas und den Rennfahrern auf ihrer 500-Kilometer-Tour durch Argentinien und Chile ergeht. In diesen beiden Ländern wird die Rallye seit 2009 ausgetragen.

Auch Gerard de Rooy zählt bei den Lastwagenfahrern zu den Siegkandidaten. Foto: pr.

Thomas hält Familie und Freunde wie schon im Jahr 2009, als er erstmals MAN-Rennarzt war, per Internet-Blog auf dem Laufenden. „Es geht wieder los“, titelt der erste Eintrag zur 2011er-Dakar-Reise auf der Webseite http://paris-dakar-rallye.over-blog.de. Nach zwei Jahren Wartezeit ist es nun wieder so weit – unser altes, neues MAN-Team heißt jetzt ,MAN-Veka – MAN with a Mission-Team‘ und startet nun mit drei Renntrucks wieder auf der legendären Dakar-Rallye in Südamerika.“

Die Fahrzeuge des Trosses inklusive Begleitautos wurden bereits Ende November in Le Havre auf ein Schiff verladen. Die Crew reiste dieser Tage per Flugzeug über München und Madrid nach Buenos Aires. Dort erfolgt am 1. Januar der Startschuss des Rennens, das vormals Rallye Paris-Dakar hieß und in Europa und Afrika Motorsportfans in ihren Bann zog. Bis zum 16. Januar sind 13 Etappen zu bewältigen.

Vor zwei Jahren war das „MAN with a Mission-Team“ als Mitfavorit in die Dakar-Rundfahrt gestartet. Starpilot Hans Stacey hatte die Truck-Wertung im Jahr 2007 gewonnen. „Racey Stacey“ musste aber in 2009 krankheitsbedingt aufgeben, seither trat der heute 52-Jährige nicht mehr nennenswert in Erscheinung.

Mit Franz Echter aus Deutschland sitzt der Fünfte des Jahres 2009 in einem der drei MAN-Cockpits. Dass er nichts verlernt hat, bewies Echter, als er im Herbst 2010 bei der Seidenstraßenrallye von St. Petersburg nach Sotschi am Schwarzen Meer ebenfalls den fünften Rang belegte – mit einem komplett neu konzipierten Truck, wie der 30-Jährige seinerzeit betonte.

Die anderen beiden MAN-Veka-Trucks steuern Marcel Van Vliet, der in 2010 Rang drei für das Ginaf-Team herausfuhr und Peter Versluis, Chef des Schiffbauers Veka, der Hauptsponsor des Teams ist.

In der Favoritenrolle sieht Thomas MAN-Veka allerdings nicht. Diese Position gebühre dem Kamaz-Team aus Russland, das unter anderem den Vorjahressieger der Truck-Wertung, Vladimir Chagin, ins Rennen schickt. Gute Chancen dürfte auch Firdaus Kabirov (Kamaz) haben, der in 2010 als Zweiter über den Zielstrich rollte. In 2009 und 2005 gewann Kabirov die Lastwagen-Konkurrenz.

Die SN berichten von den Geschehnissen rund um das MAN-Team und den Heuerßer Rennarzt. Vielleicht gelingt ja wie 2007 der ganz große Wurf, als das niederländische Team zum letzten Mal seit 2002 die Kamaz-Siegesserie durchbrach.

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