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Hess. Oldendorf wird demontiert

Handball (mic). In einem einseitigen Spitzenspiel entthronte der TC Hameln den lustlosen Tabellenführer HSG Fuhlen-Hess. Oldendorf mit einem 27:18-Kantersieg.

"Bis auf Torfrau Yvonne Jilg hat bei uns keiner Normalform erreicht! Gänzlich ohne Kampf, Moral und Siegeswillen haben wir uns dem Schicksal ergeben. Das war eine Frechheit und grenzt schon fast an Arbeitsverweigerung", schimpfte HSG-Trainer Dirk Riechert und drohte personelle Konsequenzen an. Ohne die privat verhinderte Torjägerin Nicole Kanz war die HSG chancenlos. Zudem erhielt Cornelia Evert bereits in der 7. Spielminute die rote Karte, nachdem sie den gegnerischen TC-Coach Axel Ivan beleidigte. Nach dem 5:3 und 8:6 setzte sich der neue Spitzenreiter zum 14:7-Halbzeitführung ab. "Die Abwehr war im Tiefschlaf und im Angriff haben wir die starke TC-Torfrau Kathrin Jonas warm geworfen", monierte Riechers stinksauer. Auch in der Pause konnte der HSG-Coach seine Spielerinnen nicht auf die richtige Spur bringen. Hameln gab weiterhin den Takt an, bestach durch Spielwitz und mit starker Einstellung.Über ein 17:7, 23:13 und 26:17 wurde der Lokalrivale förmlich an die Wand gespielt. Mit einem 27:18 landete der TC einen überraschend einfachen Derbytriumph und übernahm die Tabellenspitze. TC: N. Wais 8, H. Wais 2, Tünnermann 4, Kabisch 4, Hartmann 2, Stratmann 3, Brinker 2, Kutschera 1. HSG: Wiese 4, A. Leuteritz 4, B. Leuteritz 4, Baumann 3, Yasaroglu 2, Diener 1.

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