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Ministerium erteilt Dr. Schulz die Zulassung

Heimischer Arzt impft gegen das Gelbfieber

Bückeburg. Für eine Gelbfieberimpfung müssen Reisende aus Schaumburg ab sofort keine längeren Anfahrten mehr zu Gesundheitsämtern während ihrer Arbeitszeit in Kauf nehmen. Für beruflich wie privat Reisende in die Gelbfieber-Risikogebiete Afrikas und Südamerikas kann die Impfung im Rahmen der reisemedizinischen Sprechstunde auch außerhalb der Arbeitszeit angeboten werden. Der Bückeburger Mediziner Dr. Andreas Schulz hat jetzt die qualifikationsgebundene Zulassung für Gelbfieberimpfungen für den internationalen Reiseverkehr vom Niedersächsischen Gesundheitsministerium erhalten.

Dr. Andreas Schulzüberreicht C. Jenke und B. Höfemann die intern

Diese Impfung bietet nach zehn Tagen einen hochgradigen Schutz für einen Zeitrtasum von zehn Jahren. Sie wird oft als Einreisevoraussetzung in viele Länder gefordert. Selbstverständlich können auch andere Impfungen - abhängig von Reiseland und -stil - im Rahmen einer Reisevorbereitung notwendig werden. Weitere medizinische Aspekte zur optimalen Vorbereitung einer Fernreise sind Regeln zur Nahrungs- und Trinkwasserhygiene, gegebenenfalls spezifische Aspekte der Tauch- und Höhenmedizin, Hinweise zur Vermeidung anderer aktueller Infektionsrisiken, etwa durch Malaria und (Vogel-) Grippe, sowie Hinweise zur Einnahme von Medikamenten bei chronischen Erkrankungen und zur Vermeidung von Wundinfektionen. So gehört jeder auch noch so kleine Kratzer in den Tropen sofort desinfiziert und abgedeckt, um so genannte "Tropengeschwüre" zu vermeiden. Vor dem Hintergrund steigender Zahlen importierter Geschlechtskrankheiten und weiterhin immer noch steigender AIDS-Infektionen aufgrund von Leichtsinn gehört auch häufig eine Beratung zu sexuellübertragbaren Risiken zum reisemedizinischen Beratungsumfang.

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