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Hamelner Schützenfest geplatzt

Schützenfest

Hameln (kar). Geplatzt ist der Traum von einem gemeinsamen Fest der Kreisschützenvereine an der Weserpromenade, das noch im vergangenen Jahr Tausende auf das Festgelände gelockt hatte: „Es wird kein zentrales Schützenfest geben“, bestätigt Frank-Borris Baum, Vorsitzender der Hamelner Schützengemeinschaft und begründet: „Das  Zeitfenster von der Genehmigung durch die Stadt bis zum Schützenfesttermin ist zu eng.“ Außerdem sei die Genehmigung mit Auflagen verknüpft, die die Schützen nicht leisten könnten.

In dem städtischen Schreiben wurde der Schützengemeinschaft Mitte Februar mitgeteilt, dass an der Promenade ein Schützenfest möglich wäre, allerdings an die Erfüllung bestimmter Auflagen gekoppelt sei. Neben der Sondernutzungsgebühr für die Festtage in Höhe von fast 5000 Euro, wurde den Schützen auch die Beseitigung sämtlicher mit dem Fest verbundener Schäden in Rechnung gestellt, eine Summe, die das Grünflächenamt mit 5000 Euro kalkuliert. Außerdem wird von den Schützen eine Aufstellung der Fahrgeschäfte erwartet, bei denen die Stadt das letzte Wort hat. "Das erschwert Verträge zusätzlich zu dem ohnehin schon engen Zeitfenster", so Baum. 

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