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Hamelner entscheiden: Wie geht's weiter mit der Fußgängerzone?

Bürgerentscheid

Hameln (wul/ni). Die Antworten sind einfach, die Folgen weitreichend: Morgen können die Hamelner unmittelbar über die Zukunft ihrer Innenstadt abstimmen. Beim ersten Bürgerentscheid der Stadt, an dem sich rund 47 000 Wahlberechtigte beteiligen können, lautet die Frage an alle, die zur Abstimmung gehen: „Sind Sie dafür, dass die Fußgängerzone in ihrer jetzigen Form erhalten bleibt und nicht neu gestaltet wird?“ – Ja oder Nein.
 Stimmen 25 Prozent der Wahlberechtigten mit „Ja“ und erreichen sie damit die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sind die Modernisierungspläne des Hamelner Rates für Osterstraße, Bäckerstraße und den Pferdemarkt gestoppt. Stimmen hingegen weniger als 11732 Hamelner mit „Ja“ oder sind die „Nein“-Wähler in der Mehrzahl, können Rat und Verwaltung das mit fünf Millionen Euro veranschlagte Projekt in die Tat umsetzen.
 Hauptargument der Sanierungsgegner, die das Bürgerbegehren mit über 6000 Unterschriften unterstützt und damit den Bürgerentscheid herbeigeführt haben: Die geplante Erneuerung sei zu teuer, zu aufwendig und darum in dieser Form nicht notwendig. Die Befürworter sprechen hingegen von einer Investition in die Zukunft und der Stärkung Hamelns im Wettbewerb der Städte.
 Morgen sind in die Abstimmungslokale in 21 Bezirken von 10 bis 16 Uhr geöffnet, ab 17 Uhr wird mit ersten Ergebnissen gerechnet, über die wir Sie im Internet unter www.dewezet.de informieren werden. Doch wie konnte es überhaupt so weit kommen, dass Hamelns Bürger aufbegehrt haben? Hintergründe und Analysen zur Debatte über die Fußgängerzone und Wissenswertes zum Bürgerentscheid lesen Sie auf zwei Seiten in der Samstagsausgabe der Dewezet vom 18. April.

 

Video von der Dewezet-Podiumsdiskussion "Stadtgespräch"

Video: Umfrage zum Bürgerentscheid

 

 

 

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