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Übungsleiter, Trainer und auch Lehrer müssen die VfL-Halle besser in Ordnung halten

Hallenordnung soll Verantwortung steigern

Turnen (de). Es sind zwar immer nur Kleinigkeiten, aber in ihrer Addition schlagen sie doch zu Buche und nehmen inzwischenüberhand. Es geht um die Sporthalle des VfL Hessisch Oldendorf, für die nun eine Hallenordnung aufgestellt werden soll, die vor allem die Übungsleiter und Trainer, aber auch die Lehrer mehr in die Verantwortung nehmen wird.

Der VfL Hessisch Oldendorf hofft, dass sich künftig mehr Leute u

In einer Vorstandssitzung des Vereins vertrat Vorsitzender Walter Eikmeier die Auffassung, dass es nicht Aufgabe eines Vorsitzenden sein kann, nach denÜbungsterminen aufzuräumen. Leider kommt es immer wieder vor, dass Übungsleiter und auch Lehrer die Halle nicht als Letzte, sondern als Erste verlassen und sogar Kinder sich selbst überlassen bleiben. Die Benutzung der Halle soll nicht eingeschränkt werden, aber man wird genau kontrollieren, welche Gruppe die Letzten sind und wie sie die Halle verlassen. Übungsleiter und Lehrer werden künftig zur Rechenschaft gezogen werden, wenn es zu Schäden, auch außerhalb der Halle, kommt. Man bedauert, dass es scheinbar nicht anders geht, um eine Halle zu erhalten, in der viel Eigenleistung und öffentliche Gelder stecken. Der Vorsitzende zumindest ist nicht länger bereit, für jeden Nutzer der Aufräumer zu sein. Auch freiwillige Helfer haben bereits angekündigt, nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Leider kommt es zu häufig vor, dass heute vorgenommene Reparaturen morgen schon wieder hinfällig sind, weil erneut Ausbesserungen notwendig werden. Langjährige treue Mitglieder sollen auch zukünftig geehrt werden. Es ist dabei an Mitglieder gedacht, die dem VfL seit 25 und 40 Jahren die Treue gehalten haben. Ehrungen sollen aber nicht mehr wie bisher im Rahmen einer Hauptversammlung des Vereins erfolgen. Der Vorstand sprach sich dafür aus, dafür ein eigenes Beisammensein zu organisieren. Kritik wurde an der Stadt laut, die nach Ansicht des VfL-Vorstandes so gut wie nichts Neubürgern zu bieten hat. Wenn man sieht, wie sich Kommunen in der Nachbarschaft bemühen, ist es in Hessisch Oldendorf geradezu traurig. Man erwartet hier größeres Engagement. Irgendwo anonym ausliegendes Prospektmaterial ist unpersönlich und findet kaum Beachtung. Von Betroffenen war zu hören, dass es für sie schwer war, überhaupt Ansprechpartner für Vereine und Organisationen zu finden. Teilweise gelang das erst nach Monaten, weil sich niemand zuständig zeigte. Seitens des VfL wurde angeregt, Neubürgerzusammenkünfte zu organisieren und die Teilnehmer dann umfangreich über Möglichkeiten auch im sportlichen Bereich zu informieren.

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