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„Gut Kick Cup“ Hamelspringe: „Deister Med“ holt den Titel

HAMELSPRINGE. Spielpause in den Ligen, Fußballer im Urlaub – nicht in Hamelspringe. Insgesamt 20 Mannschaften hatten sich für das Spaßturnier „Gut Kick Cup“ gemeldet. Weiteren Teams musste abgesagt werden – der Spieplan war voll. Unter anderem kämpfte „Don Promillo“ gegen „Holzbein Kiel“.

Durchsetzungsstark: Die Spieler von „Deister Med“ setzen sich auch im Finale durch. Fotos: RP

Um den Sieger zu ermitteln, wurden in der Gruppenphase auf zwei Feldern insgesamt 40 Spiele ausgetragen. Dazu kamen Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel. Ein straffer Zeitplan, jedes Spiel dauerte nur zwölf Minuten. Fünf Spieler inklusive Torwart hatten also nur wenig Zeit, um Tore zu erzielen. Hobbykicker, Firmen, Freunde, Männer, Frauen, Jugendliche – die Teams waren bunt gemischt. „Der Spaß steht hier im Vordergrund und da gehören auch lustige Mannschaftsnamen dazu“, meinte TSV–Chef Christian Hoppe. Er selbst spielte für das Team „Das Schwadron“.

Eine Regel machte die Spiele besonders interessant: Tore von Frauen und Jugendlichen unter 16 Jahren zählten doppelt. Ein Bonus, von dem beinahe jedes Team profitierte. Außerdem wurde ohne Abseitsregeln gespielt – langes Taktieren am Strafraum blieb damit bei dem Turnier aus.

Die Bilanz der Gruppenphase: Nur zwei Paarungen gingen 0:0 aus – die Zuschauer am Rand konnten entsprechend oft über Tore jubeln oder verzweifeln, während bei Gegrilltem, Kaffee und Kuchen über Aufstellungen, Schusstechniken und Mannschaftsmoral fabuliert wurde. Das Torfestival setzte sich auch im Viertel- und Halbfinale fort, häufig wurden die Spiele durch doppelte Tore der Jugendlichen entschieden, zwei Mal fiel die Entscheidung aber auch erst nach Ablauf der Spielzeit am Neun-Meter-Punkt.

Viele der Teams waren schon 2016 dabei, als der „Gut Kick Cup“ erstmals ausgerichtet wurde. Der damalige Sieger „Team Haworth“ war auch dieses Mal vertreten, schied aber früh aus. Im Finale traten die „Pinguine“ gegen „Deister Med“ an. „Unser Chef hat uns angemeldet und ist dann in den Urlaub gefahren“, meinten die drei Spielerinnen im Team schmunzelnd. In einer bis zum Schlusspfiff spannenden Partie schafften die Physiotherapeuten es, auch die „Pinguine“ mit 2:1 zu besiegen – die Tore schossen aber die Jungs im Team: „Wir haben eher erfolgreich für Verwirrung beim Gegner gesorgt.“ Ein kleiner Trost für die „Pinguine“: Torwart Sascha Balewski wurde zum Besten des Turniers gewählt. Die Torjägerkanone holte sich der Zwölfjährige Thorben Elbracht vom „FC Siewillja“ mit sechs Toren.

Bereits am Abend wurden Aufstellungen für das nächste Jahr überlegt. Die Hoffnung, dass auch nächstes Jahr wieder gekickt wird, ist groß. rp

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