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HSG spielt gegen Schaumburg Nord II nach 17:24-Rückstand noch 28:28

Grandioses Rintelner Comeback

Handball (mic). Mit einer tollen Moral und Kampfgeist biegen die abstiegsbedrohten Handballer der HSG Exten/Rinteln ein schon verloren geglaubtes Match um und trotzen der spielstarken Landesliga-Reserve der HSG Schaumburg Nord ein beachtliches 28:28-Unentschieden ab. 30 Sekunden vor dem Abpfiff trifft Nico Schuba zum glücklichen Punktgewinn.

"Wir dürfen das Ding niemals aus der Hand geben! In den letzten zehn Minuten sind wir in der Offensive und in der Deckung nicht konsequent nachgegangen. Das ist unser alter Fehler", schimpfte der verärgerte HSG-Interimscoach Rolf Deckert. "Das Spiel war nach dem 14:21-Rückstand und der grottenschlechten ersten Hälfte eigentlich weg! Dann hat meine Mannschaft mit bedingungslosen Einsatz das Ding noch gedreht und eine tolle Moral bewiesen", lobte der Weserstädter Trainer Gebhard Piepenbrink. Angetrieben von demüberragenden Werfer Torben Menzel zogen die Gäste über ein 5:4 mit 11:6 in Front. Der bisherige Tabellenvierte kontrollierte die Partie und nutzte die häufigen Ballverluste des Gegners in Überzahl zur klaren 14:10-Pausenführung. Auch im zweiten Durchgang nahm die HSG-Reserve das Heft sofort in die Hand, erhöhte zum 21:14- (45.) und 24:17-Vorsprung. Dann aber ging bei den Gästen der Faden total verloren. Die Weserstädter holten Tor um Tor auf, schafften den 22:24- und 26:28-Anschlusstreffer. In der dramatischen und spannenden Schlussphase verwandelte Alexander Ermakow einen Siebenmeter zum 27:28. Schaumburg Nord vertändelte den Ball. In der letzten Angriffsaktion wurde Nico Schuba freigespielt und erzielte den umjubelten 28:28-Ausgleichstreffer. Exten/Rinteln: Ermakow 14, H. Müller 3, Schuba 2, Klaue 2, Kortemeier 2, Winter 2, Bünthe 3. Schaumburg Nord II: Menzel 14, Hacker 6, Dietrichkeit 2, Brockmann 1, Dittmann 1, Steinert 4.

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