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Glas wird eingesackt

Landhorst (rd). Gar nicht so einfach momentan, in den Deutschen Bundestag zu kommen. Als Besucher, wohlgemerkt. Wegen der aktuellen Terrorwarnung müssen Touristen und Gäste der Abgeordneten gleich durch mehrere Sicherheitsschleusen gelangen, bevor sie sich dem eigentlichen Ziel nähern dürfen.

Diese Erfahrung machten auch die Berlin-Reisenden der Lindhorster Bürgerinitiative. Glasflasche und Schraubenzieher wurden vom Sicherheitspersonal konfisziert. Erst dann gab es die Besucherausweise, ohne die derzeit niemand außer den Abgeordneten und deren Mitarbeitern ins Paul-Löbe-Haus, wo die Ausschüsse tagen, kommt.

Beim Kaffeeplausch mit Sebastian Edathy (SPD) war indes nichts von der Anspannung vor dem Reichstag zu spüren. Obwohl auch um das altehrwürdige Gebäude herum Absperrgitter und Dutzende Sicherheitskräfte postiert sind. In die Bürogebäude des Bundestags, wo die Abgeordneten die Vorarbeit für die Sitzungen erledigen, dürfen Besucher zwar ohne speziellen Ausweis eintreten, sie dürfen sich allerdings nicht ohne Begleitung eines Angestellten bewegen.

„Etwas beklemmend“ findet die Grünen-Abgeordnete Katja Dörner die Situation, wie sie den Besuchern aus dem Kreis Schaumburg verriet. Die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen machen den ohnehin stressigen Alltag noch komplizierter, meinte Dörners Kollegin Katja Keul.

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