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"Praxis-Klinik", Apotheke und Physiotherapiepraxis starten im Frühjahr

"Gesundheitszentrum" füllt sich

Freuen sich auf die Zusammenarbeit: Physiotherapeut Andreas Humme (v.l.), die Inhaber Günter und Jochen Kreft, Allgemeinarzt Frank Keller, Chirurg Werner Muth, Anästhesist Krzysztof Voelkel und Apotheker Johannes Padberg. Foto: rg Stadthagen (ssr). Die ersten neuen Anbieter im entstehenden "Gesundheitszentrum" in der "Marktpassage" stehen in den Startlöchern. Am 1. Mai öffnen eine Physiotherapie-Praxis und eine chirurgische "Praxis-Klinik" ihre Tore, am 15. Juni folgt die "Stadthäger Apotheke". Zusammen mit der dort bereits existierenden Allgemeinarzt-Praxis wird das "Gesundheitszentrum" dann bereits rund 1250 Quadratmeter umfassen. Bis zu sechs weitere medizinische Einrichtungen sollen rasch folgen.

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Das sind die wichtigsten Stichworte zu den neuen Einrichtungen: "Praxis-Klinik": Der Bad Nenndorfer Chirurg Werner Muth wird eine "Praxis-Klinik" betreiben. Der zertifizierte Fuß-Chirurg ist auf orthopädische Gelenkeingriffe spezialisiert. Er will die Klinik nahezu ausschließlich für ambulante Operationen nutzen. Zur Seite stehen ihm die erfahrenen Anästhesisten Krzystof und Marzena Voelkel, die auch einen Aufwachraum betreiben. Physiotherapie-Praxis: Der Stadthäger Andreas Humme wird seine seit 1991 in Stadthagen Am Stadtpark bestehende "Praxis Vital" in die Passage verlegen. Er bietet die ganze Bandbreite physiotherapeutischer Behandlungen an, inklusive von Reha-Programmen. Dazu dienen auch eine Reihe rundum chip-gesteuerter Geräte, die ein medizinisch fundiertes, individuelles Fitness- oder Reha-Programm ermöglichen. "Stadthäger Apotheke": Eine großräumige Apotheke richtet der Auetaler Pharmazeut Johannes Padberg ein. Er wird sieben Mitarbeiter beschäftigen. Neben dem öffentlichen Apotheken-Betrieb wird er von dort auch diverse Krankenhäuser des Umlandes beliefern. Zum "Gesundheitszentrum" zählt auch die seit gut einem Jahr in der Marktpassage untergebrachte Praxis des Facharztes für Allgemeinmedizin Frank Keller. Alle Betreiber sehen vor allem die Chancen auf fachliche Zusammenarbeit, die zentrale Lage und die Attraktivität einer Einkaufs- und Gastronomiepassage als vorteilhaft an, wie sie in einem Pressegespräch deutlich machten. "Gesundheitszentren oder Ärztehäuser sind gesundheitspolitisch gewollt. Sie liegen im Trend, und so etwas hat auch für Stadthagen Sinn", formulierte es Voelkel. Vielfache Kooperationen im Sinne einer ganzheitlichen Patienten-Betreuung würden dadurch möglich, etwa zwischen Arztpraxen und Physiotherapie. "Die kurzen Wege, auch zur Apotheke, sind von Vorteil", ergänzte Keller. Die "optimale Erreichbarkeit für meine Patienten" nannte Muth als einen der ausschlaggebenden Gründe, seine Bad Nenndorfer Klinik in die Stadthäger "Marktpassage" zu verlegen. Ähnlich sehen es Humme und Padberg: "Mitten in der Stadthäger Altstadt - eine bessere Lage gibt es nicht." Das Sahnehäubchen obendrauf sei die Tatsache, dass die Passage einen angenehmen Rahmen biete, wie Padberg schilderte: "Das fängt mit der Tiefgarage an. Dazu können Patienten den Arztbesuch mit Einkäufen verbinden oder Wartezeiten in der Gastronomie verbringen - und das alles trockenen Fußes."

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