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Gerhard Bogorinsky geht in den Ruhestand / Michael Panitz hatte Bewerbung zurückgezogen

Gesucht: Ein Nachfolger für den Polizeichef

Rinteln (wm). Ende des Jahres scheidet Rintelns Kommissariatsleiter Gerhard Bogorinsky aus dem Amt und geht in den Ruhestand - doch ein Nachfolger ist noch nicht in Sicht. Bis Bogorinskys Schreibtisch wieder besetzt ist, wird deshalb Harald Groß, Leiter des Streifen- und Einsatzdienstes, die Geschäfte übernehmen. Für Groß keine neue Situation, vertrat er Bogorinsky doch bei dessen Urlaub und hatte bereits vor zwölf Jahren die Vakanz zwischen Dienststellenleiter Heinrich Wähaus und Bogorinsky überbrückt. Bogorinsky war damals noch als Personalsachbearbeiter in Stadthagen unabkömmlich.

Gerhard Bogorinsky

Eigentlich hätte der Wachwechsel im Polizeikommissariat nahtlos zum Jahreswechsel erfolgen sollen: Michael Panitz, 44, so war seit längerem im Gespräch, sollte die Nachfolge Bogorinskys antreten. Doch Panitz habe überraschend aus privaten Gründen seine Bewerbung zurückgezogen, war in der Polizeiinspektion Nienburg zu hören. Michael Panitz hatte 1999 in Rinteln die Nachfolge von Jürgen Nachtigall als Leiter des Kriminalermittlungsdienstes angetreten und war nach Stadthagen gewechselt - als Leiter des dortigen Krimnalermittlungsdienstes, wo er Dirk Homeier abgelöst hat. Für Panitz hatte Anfang des Jahres 2006 Uwe Steding in Rinteln die Dienstgeschäfte übernommen. Der leitende Polizeidirektor Frank Kreykenbohm, Leiter der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg, erläuterte in einem Telefongespräch, wie es jetzt weitergehen soll. Ein "höhengleicher" Nachfolger von einer anderen Dienststelle wird gesucht, die Stelle wird ausgeschrieben. Neue Namen seien im Gespräch. Doch bis Januar ist ein Wechsel schon aus formalen Gründen nicht zu schaffen. So wird Harald Groß bis zu drei Monaten die Stellung im Chefbüro halten müssen. Durchführen, so Kreykenbohm, werde ein Ausschreibungsverfahren die Polizeidirektion Göttingen, zuständig für die Personalplanung bei der Polizeiinspektion Nienburg/Schaumburg. Groß wird übrigens nicht 2009 in Pension gehen, sondern ein Jahr länger auf den Ruhestand warten müssen wie auch sein Kollege Steding. Beide werden im nächsten Jahr 60 Jahre alt und für beide ist die Dienstzeit um ein Jahr verlängert worden. Uwe Steding würde danach im Frühjahr 2010, Harald Groß im Sommer 2010 ausscheiden.

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