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Ob auf dem Dach oder im Keller: Wissen, wie gespart wird

Gesucht: Die passende Energiequelle fürs Haus

Mehr Unabhängigkeit von den schwankenden Öl- und Gaspreisen wünschen sich die meisten Hausbesitzer. Doch viele sind unsicher, ob der Umstieg auf „Erneuerbare“ in einem älteren Haus ohne weiteres möglich ist. Die Deutsche Energie-Agentur (dena) zeigt in ihrer Broschüre „Wärme aus erneuerbaren Energien“, wie Sonnenenergie, Wärmepumpe und Biomasse ins Heizsystem integriert werden können. Ein alter Kessel lässt sich kostengünstig gegen ein hocheffizientes Gas- oder Öl-Brennwertgerät austauschen und mit Solarthermie zur Warmwasserbereitung koppeln. Bis zu 40 Prozent der Heizkosten lassen sich so einsparen. Denn mehr als ein Drittel des gesamten deutschen Energiebedarfs entfällt auf die Wärmeversorgung von Gebäuden. Davon sind rund 80 Prozent älter als 30 Jahre. Und nur etwa 13 Prozent der hierzulande installierten Heizgeräte entsprechen in Sachen Energieeffizienz und erneuerbare Energien dem Stand der Technik. Dementsprechend liegt im Gebäudebestand ein großes Potenzial, um Energie einzusparen – und in gleichem Umfang die klimarelevanten Emissionen zu senken. Ebenso lassen sich Wämepumpe oder Holzpelletsheizung gut mit Solarkollektoren zur Warmwasserbereitung und Unterstützung der Heizung kombinieren.

80 Prozent der Gebäude sind älter als 30 Jahre. Hier liegt also

Eine Kompletterneuerung der Heizung sollte am besten mit einer umfassenden Gebäudemodernisierung einhergehen. In einem gut gedämmten Bauwerk kann die Heizanlage, angepasst an den geringeren Wärmebedarf, deutlich kleiner ausfallen. Umfassend gedämmt und ausschließlich regenerativ beheizt, summieren sich die Einsparpotenziale in zuvor unmodernisierten Häusern auf bis zu 85 Prozent.

Ratgeberbroschüren sowie umfassende Informationen zum Thema gibt es im Web auf www.zukunft-haus.info.

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