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Gespanntes Verhältnis zur Mehrheitsgruppe könnte Lippmann Vorsitz im Verwaltungsrat kosten

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Hameln (ni). Das gespannte Verhältnis zur Mehrheitsgruppe könnte Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann den Vorsitz im Verwaltungsrat der Sparkasse kosten. Das Bündnis aus CDU, Grünen und Unabhängigen behält sich vor, der OB die gut dotierte Position  streitig zu machen.

Dabei gehe es „nicht um die Frage, dass Frau Lippmann ihr Amt aus unserer Sicht falsch oder schlecht ausgeübt hätte“, versichert CDU-Fraktionschef Claudio Griese. Die Gruppe denke lediglich darüber nach, ob sie „die Möglichkeiten nutzen will, die das Sparkassengesetz jetzt bietet“.

Als Lippmann den Vorsitz in diesem Gremium übernahm, galt noch das alte Sparkassengesetz. Danach stand der Posten der Oberbürgermeisterin qua Amt zu. Mit dem neuen Sparkassengesetz 2010 gilt diese Regelung nicht mehr. Der Rat kann nun genau so gut ein anderes Mitglied aus seiner Mitte zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates wählen.

In Pyrmont hat Ratsmehrheit hat schon angekündigt, diese Möglichkeit nutzen zu wollen. Die Mehrheitsgruppe im Hamelner Rat hat sich zu diesem Akt der OB-Demontage noch nicht endgültig entschlossen. Das Ergebnis wird nicht zuletzt vom Ausgang der Gespräche abhängen, die die Spitzen der Koalition noch vor der ersten Ratssitzung sowohl mit SPD-Fraktionschef Volker Brockmann als auch mit der Oberbürgermeisterin führen wollen.

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