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Seit 13 Jahren im "Sonnenhof": Die Cafeteria und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

Gemütliche Atmosphäre und geringe Preise

Obernkirchen (fpf). Hell und geräumig ist sie, in ihrer Einrichtung komplett in weiß und violett gehalten. Zudem bietet sie sogar im Winter einen herrlichen Ausblick auf die gepflegte Gartenanlage mit Teich.

Gemütliches Ambiente in der Cafeteria des Sonnenhofes: Nachdem I

Seit 13 Jahren gibt es die Cafeteria im Obernkirchener Seniorenzentrum "Sonnenhof" nun schon. "Und noch immer kommen Bewohner des Hauses gerne dort hin, um gemeinsam Kaffee zu trinken, Kuchen zu essen und sich von dem ehrenamtlichen Personal bedienen zu lassen", berichtet Werner Hobein, Geschäftsführer des Sonnenhofes. 1993 hatte Hobein die Idee, den anliegenden Pavillon des Hauses, der ursprünglich als Speisesaal dienen sollte, in eine Cafeteria umzuwandeln. "Wir wollten unseren Bewohnern auf diese Weise die Möglichkeit geben, ihre Zimmer zu verlassen, sich untereinander zu treffen und Gäste einzuladen", erklärt Hobein seine Grundvorstellung. Der Speisesaal sei damals von den Bewohnern nicht angenommen worden. Ebenfalls seit 13 Jahren engagieren sich rund 30 ehrenamtliche Einsatzkräfte abwechselnd beim Verkauf von Kuchen und Torten, Kaffee und Tee sowie verschiedenen Säften. Ursprünglich seien auch viele der Heimbewohner selbst im Cafeteria-Team tätig gewesen, erinnert sich Hobein. Doch das habe nach und nach abgenommen, da die Senioren oft gesundheitlich dazu nicht mehrin der Lage gewesen seien. Renate Bake und Irmgard Hartmann sind zwei dieser ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die mindestens einmal wöchentlich hinter der Cafeteria-Theke stehen. Beide sind eher zufällig zu ihrer Tätigkeit gekommen. "Meine Mutter hat sechs Jahre im Sonnenhof gelebt, kurze Zeit später wurde die Cafeteria eröffnet und ich bin direkt angesprochen worden", berichtet Irmgard Hartmann, die seit drei Jahren selbstin der Einrichtung wohnt. Seit über 13 Jahren ist sie nun schon dabei, Spaß macht ihr die Arbeit noch immer. Renate Bake aus Sülbeck serviert mittlerweile seit anderthalb Jahren in der Cafeteria. Über ihre Schwiegermutter, die hier gewohnt habe, sei sie in das Helfer-Team gekommen, erinnert siesich. Grundsätzlich sei das Cafeteria-Personal immer zu zweit im Einsatz. "Und wir kommen gut zurecht." Auch die Preise in der Cafeteria seien sehr gering. Ein Stück Obstkuchen koste den Bewohner beispielsweise 80 Cent, eine Tasse Kaffee 35 Cent. Gäste würden nur einen geringen Aufpreis zahlen. "Denn uns geht es grundsätzlich nicht um Zusatzeinnahmen für das Haus", bekräftigt Heimleiter Hobein. Geöffnet ist die Cafeteria des Sonnenhofes übrigens täglich, außer montags, von 14.30 bis 16.30.

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