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Ortstermin an der Westendorfer Landwehr: Fraktionssprecher sind sich einig

Gemeinsam gegen Gefahren der B 83: "Brauchen Seitenstreifen für Radler"

Westendorf (rd). Bei einem gemeinsamen Ortstermin auf der Westendorfer Landwehr haben sich die Sprecher der drei Ortsratsfraktionen - Jürgen Henze (SPD), Ewald Bredow (CDU) und Antje Rinne (WGS) - mit verschiedenen Problemen befasst. Veranlassung waren die Themen der letzten Ortsratssitzung, bei der es um die Verkehrssituation auf der Landwehr und die damit verbundene Belastung der Anwohner ging. Auch die Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger stand im Mittelpunkt des Treffens.

Beim Ortstermin: Die Fraktionssprecher Jürgen Henze (v.l.), Antj

Henze, Bredow und Rinne waren sich einig, dass die Sicherheit im Abschnitt von der Bedarfsampel bis zum Ziegeleiweg für Fußgänger und Radfahrern dringend verbessert werden muss - "und zwar noch vor der Realisierung der Umgehung in frühestens drei Jahren", betonen die Fraktionssprecher übereinstimmend. Ihrer Ansicht nach muss es möglich sein, einen mit Schotter befestigten Streifen parallel zur Straße anzulegen, damit Fußgänger und Radfahrer in Zukunft nicht mehr direkt an oder sogar auf der stark befahrenen Bundesstraße 83 unterwegs sein müssen. Auch die Ausschilderung des Radweges an dieser Stelle sei irritierend und müsse überprüft werden. Im Bereich der Zollstraße plädierten alle Anwesenden für das Aufstellen von Warnfiguren. Ein weiterer Punkt warenÜberlegungen zur möglichen Einrichtung einer Bushaltestelle auf der Stolzenegge, da die meisten Busse ohnehin über die Stolzenegge in Richtung Kerndorf fahren. Ein möglicher Platz wurde bereits in Augenschein genommen. "Dann müssten die Schulkinder nicht mehr wie bisher an der stark befahrenenB 83 warten, außerdem würde sich an der Stolzenegge auch eine Möglichkeit ergeben, endlich eine Buswartehalle aufzustellen", schildern die Fraktionssprecher die Vorteile. Zurzeit stünden alle Fahrgäste bei der stark frequentierten Bushaltestelle an der B 83 (am Autohaus Niederdorf) bei Regen und Schnee ohne Dachüber dem Kopf da, und es finde sich seit Jahren keine Möglichkeit zur Aufstellung einer Buswartehalle. Für den öffentlichen Spiel- und Bolzplatz Schwedenschanze wünschen sich die Fraktionssprecher eine Verlegung des Ortsschildes. Zurzeit befindet sich das Ortsschild auf halber Höhe des letzten bebauten Grundstücks vor dem Spielplatz. Der gesamte Bereich des Spielplatzes und der dort positionierten Altglascontainer liegt außerhalb des Ortes. Es herrschte Einigkeit darüber, dass durch eine Verlegung des Ortsschildes um rund 150 Meter zum einen der Spielplatz stärker in den Ort eingebunden werde und dass sich zum anderen die in diesem Bereich gefahrene Geschwindigkeit reduziere - zum Wohleder Anwohner, der Nutzer des Spielplatzes und der Altglascontainer. Schließlich wurde auch der Wunsch von Anwohnern aufgegriffen, wonach im Bereich der Altglascontainer der direkt daran anschließende Straßengraben um rund einen Meter verrohrt wird. "So können die Container insgesamt etwas verschoben werden, der Zugang zur Schwedenschanze wäre deutlich besser möglich." Alle gemeinsam besprochenen Punkte wurden an die zuständigen Stellen der Stadtverwaltung mit der Bitte um Prüfung und Umsetzung weitergegeben. Die Fraktionssprecher waren mit dem ergiebigen Ortstermin sehr zufrieden und wollen künftig in gleicher Form andere Bereiche in Augenschein nehmen.

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