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Ausladende Büsche sind den Bürgern ein Dorn im Auge / Entscheidung über das Toiletten-Häuschen steht noch aus

Gemeinde lässt Wildwuchs am Busbahnhof zurück schneiden

Bad Eilsen (tw). Diese Nachricht wird Bad Eilser, die im Bereich des Busbahnhofs wohnen, freuen: Die dortigen Büsche, die vielen Anwohnern ein Dorn im Auges sind, sollen in Kürze zurück geschnitten werden. Versprochen hat's Bürgermeister Horst Rinne (CDU) bei der jüngsten Zusammenkunft des Rates im Haus des Gastes.

Den Anstoß hatte eine Bad Eilserin während der Einwohner-Fragestunde gegeben. "Die Büsche dort sind viel zu groß geworden", hieß es. Der Wildwuchs sehe nicht nur hässlich aus; er habe auch dazu geführt, dass nicht wenige Bürgerinnen und Bürger den Bereich zu dunkler Stunde nicht mehr betreten würden; er bietet "Finsterlingen" zu viele Versteckmöglichkeiten. Zu dem gleichen Schluss war auch die SPD während ihres jüngsten Schnatgangs (wir berichteten) gekommen. Deren Fraktionsvorsitzende Christel Bergmann hatte Mitte März eine Mängelliste, die auch den Busbahnhof zum Thema hat, an den Bürgermeister übergeben. Dass es mit dem Rückschnitt der Sträucher nicht schneller geht, dafür bittet Rinne um Verständnis: "Wir können mit dem Bauhof nicht gleichzeitig überall sein." Die starken Regenfälle der vergangenen Wochen hätten dazu geführt, dass die Natur überall - auch in Bad Eilsen - einen enormen "Schuss" gemacht habe. Kritik von Bürgern gebe es daher notgedrungen immer. Unter anderem auch aus dem Bereich Höhenstraße, wo die ausufernden Bäume des Bergkurparks für Unmut sorgen. Hinzu komme, dass der Bauhofchef im Urlaub gewesen sei. Außerdem habe er, Rinne, sein Hauptaugenmerk in der letzten Zeit darauf gelegt, dass in erster Linie diejenigen Bereiche des Ortes, welche die für die Neu-Vergabe des "Kurort"-Prädikats zuständige Kommission am 12. Juli abschreiten wollte, ansehnlich sind. Allerdings: Die Frage, ob das Warte- und/oder Toilettenhäuschen am Busbahnhof weggerissen werden soll, ist noch nicht entschieden. Laut Rinne soll sie auf einer der nächsten Sitzungen des Rates behandelt werden.

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