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Gehirn kann neu hochgeladen werden

Washington. Hörsturz-Patienten können Hoffnung schöpfen: Wissenschaftlern ist es in Tierversuchen gelungen, die anstrengende Geräuschquelle im Ohr auszuschalten. Die Forscher der Universität Texas in den USA gehen davon aus, dass das Gehirn sich an Hörschäden anzupassen versucht und dadurch das Nervensystem durcheinanderbringt, wie sie in einer Studie erklären. Sie versuchten daher, das Gehirn der Versuchstiere wie einen Computer neu hochzufahren, indem sie einen bestimmten Nerv stimulierten und Ratten hochfrequente Töne ins Ohr spielten. Nach dieser Therapie war der vorherige Dauerton bei den Tieren für bis zu dreieinhalb Monate weg, während eine unbehandelte Vergleichsgruppe von Ratten noch ein Pfeifen im Ohr hatte. Klinische Versuche am Menschen sollen in den kommenden Monaten beginnen.

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