weather-image
24°
Großes Kino im Theater Hameln zu sehen

Gegen die Wand

Hameln. Die zwanzigjährige Sibel hat versucht, sich umzubringen. Dabei will sie eigentlich nur eines: Leben und Spaß haben! Um den Zwängen des strengen und traditionellen Elternhauses zu entfliehen, arrangiert sie eine Scheinehe mit Cahit. Von dem ungewöhnlichen Arrangement scheinen beide Seiten zu profitieren. Sibel kann ausgehen, so viel sie will, und Cahit findet sich zu seiner Überraschung in einer aufgeräumten Wohnung wieder. Doch die Geschichte nimmt eine dramatische Wende, als sich die beiden ungeplant ineinander verlieben, denn Cahit tötet im Affekt einen ehemaligen Liebhaber von Sibel. Er wird zu mehreren Jahren Haft verurteilt und Sibel verspricht, auf ihn zu warten.

Eine packende Liebesgeschichte innerhalb der zweiten Generation der Immigranten, die versucht, einen Platz zwischen Tradition, Freiheit, Treue und Selbstzerstörung zu finden, wird mit „Gegen die Wand“ am Donnerstag, 31. März, ab 20 Uhr im Theater Hameln aufgeführt.

Das Rheinische Landestheater Neuss inszeniert dieses Schauspiel nach dem preisgekrönten Film von Fatih Akin. Der vierte Spielfilm des deutsch-türkischen Regisseurs ist der erste deutsche Film seit 17 Jahren, der bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin einen Goldenen Bären gewinnen konnte.

Bereits seit 2007 führte unter anderem die Studiobühne des Maxim-Gorki-Theaters in Berlin eine von Mathias Huhn inszenierte Sprechtheaterfassung des Filmes auf. Zudem wurde der Film von Ludger Vollmer als Oper in deutscher und türkischer Sprache adaptiert, die Uraufführung fand am 28. November 2008 am Theater Bremen statt.

Karten für die Vorstellung in Hameln gibt es im Vorverkauf: siehe Hinweis „Ticket-Service“.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare