weather-image
21°
Stanfour im Musikzentrum: Die Fans feiern zehn Jahre Bandgeschichte

Gefühlvoll und mitreißend

270_0900_16566_Konstantin34.jpg

Autor:

Lars Andersen

HANNOVER. „Seit ihrem Debütalbum „Wild Life“ habe ich Stanfour in mein Herz geschlossen, liebe ihre Musik und die Live-Shows der Jungs. Dass ich die Band heute ein zweites Mal hautnah erleben darf, ist schon eine tolle Sache“, freute sich Fiona Roske, die den schleswig-holsteinischen Fünfer kurz vor ihrem Auftritt erneut daten konnte.

Bereits im Dezember 2010 gewann die 22-Jährige im Rahmen einer NDZ-Verlosungsaktion ein Meet & Greet mit der Band. Nachdem Fiona vor einer Woche Kontakt mit uns aufgenommen hatte, organisierten wir in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Konzertveranstalter Hannover Concerts und dem Tour-Management für sie ein Treffen mit der Gruppe.

Da Stanfour nach dem Meet & Greet noch einen weiteren Termin wahrnehmen musste, blieben für das Treffen leider nur knapp zehn Minuten – genug Zeit für ein paar Autogramme, ein gemeinsames Foto und die eine oder andere Frage. Unter anderem wollte Fiona von Sänger Konstantin Rethwisch wissen, was für ein Gefühl er hat, wenn das erste Mal bei einem Live-Gig vor den Konzertbesuchern ein neuer Titel präsentiert wird. „Wenn ich bereits beim Komponieren spüre, dass mich das Endergebnis zufriedenstellt, bin ich zunächst schon sehr euphorisch. Letztendlich ist aber ein Song für mich erst dann gut, wenn er bei einem Live-Auftritt sofort vom Publikum mitgesungen wird“, verriet er der Bakederin. Zum Schluss gab es für Fiona noch ein kurzes Drückerchen von Frontmann Konstantin und Gitarrist Christian.

270_0900_16565_Stanfour_eyecatcher1.jpg
  • Ihren Stars ganz nah: Fiona Roske, eingerahmt von den Stanfour-Musikern. Texte und konzertfotos: Lars Andersen

45 Minuten später wurde die Bühne in blaues Licht getaucht und Stanfour ließ im Rahmen einer 90-minütigen Show ihre 10-jährige Bandgeschichte Revue passieren. Als Jubiläumsgeschenk spendierte Rethwisch für die erste Konzertreihe einen Drink – zudem schnappte er sich immer wieder die Smartphones der Fans und schoss Fotos von der Bühne in die Menge.

Neben einem wohl dosierten Mix aus den vier bis dato veröffentlichten Alben, stöberte Stanfour auch in den musikalischen Schatzkisten einiger Kollegen. So stand „Another Day In Paradise“ von Phil Collins auf der Setlist – in der Verlängerung erklang dagegen Soft Cells „Tainted Love“. Auf das obligatorische Bad in der Menge verzichtete der Frontmann diesmal, dafür konnten die Konzertbesucher aber alle Bandmitglieder nach der Show im Eingangsbereich des Musikzentrums zu einer Autogrammstunde begrüßen. Stanfour zum Anfassen – „What a day“.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare