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Fußweg wird fortgesetzt

Liekwegen (gus). Der Fußweg entlang der Liekweger Straße wird im kommenden Jahr um etwa 1,3 Kilometer verlängert. Matthias Mueller vom Ingenieurbüro Kirchner hat in dieser Woche Einzelheiten der Planung für den Abschnitt zwischen dem Mengelingschen Weg und der Straße Am Schierbach vorgestellt.

Rund 50 Zuhörer - mehrheitlich Anlieger der Liekweger Straße an der Bergkette - erfuhren, dass im Frühjahr die Auftragsausschreibung ablaufen soll. Die Bauphase ist für den Sommer geplant und soll zwölf Wochen dauern. Die Fahrbahn wird nicht verengt, alle Bushaltestellen bleiben erhalten. Zwei Meter breit soll der Gehweg werden -überall lässt sich dieses Maß allerdings nicht einhalten, wie Mueller erläuterte. An einigen Stellen muss bis auf 1,50 Meter Breite "geschrumpft" werden. An einigen Stellen muss die Gemeinde Nienstädt dazu allerdings sogar Grundstücksflächen kaufen. Außerdem wird bei Hausnummer 119 ein Schuppen abgerissen. An einigen Grundstücken ist die Gemeinde bemüht, wenn sie schon privaten Grund und Boden erstehen muss, auch möglichst so viel zu kaufen, dass der Fußweg auch die angestrebte Breite von zwei Metern erreicht. Gemeindedirektor Rolf Harmening verwies darauf, dass ein Trottoir nur dann ausreichend Sicherheit garantiert, wenn die Passanten darauf auch ein gutes Stück vom Autoverkehr entfernt sind. Das sei bei einer breite von weniger als 1,50 Metern nicht mehr gegeben. Stellenweise muss der Fußweg mit Betonstützen befestigt werden, weil die Grundstücke niedriger als der Gehweg sind. In Einzelfällen will Mueller prüfen lassen, inwiefern hinter den Betonstützen zu große Lücken entstehen, in die Passanten Abfall werfen könnten. Zahlreiche Fragen richteten sich auf das Abwasserproblem, das am Bückeberg latent ist. Auch hier will Mueller während der Bauphase mit den Grundstücksbesitzern zusammenarbeiten, um individuelle Probleme zu lösen. Bedenken von Anliegern und Verwaltung haben bereits dazu geführt, dass in den Abschnitten, an denen der Gehweg den Platz des jetzt vorhandenen Grabens einnehmen wird, ein Stauraumkanal mit 500 Millimeter Durchmesser zum Auffangen von Regenwasserangelegt wird. Regulär ist ein 300 Millimeter großer Regenwasserkanal unter dem Radweg geplant, an den alle jetzt funktionierenden Leitungen angeschlossen werden. Im Zuge des Gehwegs ist abschnittsweise eine Pendelgosse geplant, die die fehlende Neigung der Fahrbahn ausgleichen soll. An diesen Stellen ist alle 17 Meter ein Gully vorgesehen.

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